<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" xmlns:googleplay="http://www.google.com/schemas/play-podcasts/1.0"><channel><title><![CDATA[Kraftpakt]]></title><description><![CDATA[Ich interessiere mich für politische Themen und kläre über aktuelle politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Themen auf, die mich interessieren und meiner Ansicht noch nicht ausreichend repräsentiert werden. ]]></description><link>https://www.kraftpakt.de</link><image><url>https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!YUsp!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F480a82e4-c428-43f2-8a74-cbf7a0669169_500x500.png</url><title>Kraftpakt</title><link>https://www.kraftpakt.de</link></image><generator>Substack</generator><lastBuildDate>Tue, 23 Jun 2026 17:53:29 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://www.kraftpakt.de/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><copyright><![CDATA[Patrick]]></copyright><language><![CDATA[de]]></language><webMaster><![CDATA[kraftpackt@substack.com]]></webMaster><itunes:owner><itunes:email><![CDATA[kraftpackt@substack.com]]></itunes:email><itunes:name><![CDATA[Patrick]]></itunes:name></itunes:owner><itunes:author><![CDATA[Patrick]]></itunes:author><googleplay:owner><![CDATA[kraftpackt@substack.com]]></googleplay:owner><googleplay:email><![CDATA[kraftpackt@substack.com]]></googleplay:email><googleplay:author><![CDATA[Patrick]]></googleplay:author><itunes:block><![CDATA[Yes]]></itunes:block><item><title><![CDATA[Ein Konflikt, zwei Realitäten]]></title><description><![CDATA[Was wir &#252;ber Russland &#252;bersehen und worin sich sogar Gegner einig sind]]></description><link>https://www.kraftpakt.de/p/ein-konflikt-zwei-realitaten</link><guid isPermaLink="false">https://www.kraftpakt.de/p/ein-konflikt-zwei-realitaten</guid><dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator><pubDate>Tue, 02 Jun 2026 05:12:58 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!pMIM!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F5a6daf0a-1a61-4c61-b77b-4e154b9f46a8_2752x1536.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Hast Du jemals das Gef&#252;hl gehabt, dass zwei Menschen denselben Unfall beobachten und danach zwei v&#246;llig unterschiedliche Geschichten erz&#228;hlen? In der heutigen Informationslandschaft ist das kein Fehler im System, es ist das System. Wenn wir auf den eskalierenden Konflikt zwischen Russland und dem Westen blicken, scheinen wir uns nicht nur uneinig &#252;ber die L&#246;sung zu sein, sondern in Paralleluniversen zu leben.</p><p>Wie tief dieser Graben wirklich ist und welche &#252;berraschenden Fundamente beide Seiten teilen, offenbart eine Gegen&#252;berstellung zweier &#228;u&#223;erst fundierter Expertenstimmen: der ehemalige deutsche Botschafter zu Russland R&#252;diger von Fritsch und der US-amerikanischen libert&#228;re Analyst Scott Horton. Der folgende Artikel ist eine Anatomie von Missverst&#228;ndnissen, heruntergebrochen auf vier Erkenntnisse<a href="#sdfootnote1sym"><sup>1</sup></a>.</p><h2>1. Die Ursachen-Illusion: Aggressive Einkreisung oder paranoide Propaganda?</h2><p>Der fundamentale Riss beginnt bereits bei der Frage nach der Schuld f&#252;r den Ausbruch des Neuen Kalten Krieges. F&#252;r Scott Horton ist die Verantwortung eindeutig in Washington und Br&#252;ssel zu finden. Er argumentiert, dass der Westen Russland nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion gedem&#252;tigt und das Versprechen, die NATO &#8222;keinen Zoll&#8220; nach Osten zu erweitern, gebrochen habe. Aus dieser Sicht ist die Osterweiterung kein Friedensprojekt, sondern eine aggressive, milit&#228;rische Einkreisung einer Atommacht.</p><p>R&#252;diger von Fritsch entwirft das exakte Gegenteil. Die Osterweiterung von EU und NATO sei von dem ehrlichen Wunsch getragen gewesen, Stabilit&#228;t und dauerhaften Frieden in Europa zu sichern. Nach ihm, gibt es keine verborgene neoimperiale Agenda. Die Erz&#228;hlung von der westlichen Bedrohung ist laut Fritsch ein reines Konstrukt des Kremls: Ein Propagandainstrument, das gezielt genutzt wird, um die russische Bev&#246;lkerung hinter der F&#252;hrung zu scharen und von massiven innenpolitischen Defiziten abzulenken.</p><p><em>Pers&#246;nliche Reflektion:</em> Diese unterschiedliche Wahrnehmung zeigt uns etwas Erschreckendes: Sicherheit ist in der Geopolitik ein Nullsummenspiel. Was die eine Seite als legitime Verteidigung und Stabilisierung wahrnimmt, interpretiert die andere als existenzielle Bedrohung. Es gibt in dieser Debatte keine gemeinsame objektive Realit&#228;t.</p><h2>2. Das Epizentrum 2014: Geopolitischer Putsch vs. imperialer Raubzug</h2><p>Nirgendwo prallen die Narrative h&#228;rter aufeinander als beim Schicksalsjahr 2014 und den Ereignissen auf dem Kiewer Maidan. Horton betrachtet den damaligen Regierungswechsel in der Ukraine als den &#8222;eindeutigsten Putsch der Geschichte&#8220;, von den USA orchestriert und finanziert, um eine pro-westliche Marionettenregierung an der Grenze Russlands zu installieren. Die anschlie&#223;ende Annexion der Krim war in seinen Augen kein imperialer Eroberungsfeldzug, sondern eine rein defensive, spontane Notreaktion Putins, um den strategisch unverzichtbaren Marinest&#252;tzpunkt Sewastopol vor dem Zugriff der NATO zu sch&#252;tzen.</p><p>Fritsch hingegen sieht in der Annexion einen schweren, durch nichts zu rechtfertigenden Bruch des V&#246;lkerrechts. F&#252;r ihn agiert Putin hier als rein revisionistischer Herrscher, der getrieben ist von einem gef&#228;hrlichen &#8222;Neo-Imperialismus&#8220;. Ziel sei es nicht, sich zu verteidigen, sondern das alte russische Imperium in seinen historischen Grenzen wiederzuerrichten und Territorien wie die Ukraine gewaltsam sich einzuverleiben.</p><p><em>Pers&#246;nliche Reflektion:</em> Beide betrachten denselben historischen Scherbenhaufen. Horton liest ihn als Beweis f&#252;r verheerende amerikanische Einmischung und Arroganz, Fritsch liest ihn als Beweis f&#252;r russischen Revisionismus, eine zunehmende Diktatur und imperiale Aggression.</p><blockquote></blockquote><h2>3. Das Phantom Wladimir Putin: Rationaler Technokrat oder besessener Diktator?</h2><p>Wer ist der Mann im Kreml? Der Westen zeichnet von Wladimir Putin oft das Bild eines unberechenbaren, fast irrationalen Diktators, der der verlorenen Gr&#246;&#223;e der Sowjetunion hinterhertrauert. Fritsch st&#252;tzt diese Aussage, indem er Putin vorwirft, historische L&#252;gen zu erfinden, wie eine angebliche &#8222;Entnazifizierung&#8220; der Ukraine. Dies nutzt er um nackte Aggression moralisch zu verkleiden und die Geschichte nach eigenen Machtbed&#252;rfnissen umzudeuten.</p><p>Horton warnt vehement vor dieser Psychologisierung. F&#252;r ihn ist Putin weder verr&#252;ckt noch ein ideologischer Fanatiker, der die Sowjetunion wiederbeleben will. Er beschreibt ihn als einen pragmatischen Technokraten und eiskalten Realisten. Putin tue lediglich das, was jeder russische F&#252;hrer tun w&#252;rde: Er versucht, eine defensive Pufferzone aufrechtzuerhalten, um dem aggressiven globalen Hegemonialanspruch der USA Paroli zu bieten.</p><p><em>Pers&#246;nliche Reflexion:</em> Das ist der Kern des Problems: Betrachten wir Putin als jemanden, der von innen heraus (durch Ideologie und imperiales Denken) oder von au&#223;en her (durch das Verhalten des Westens) angetrieben wird? Unsere Antwort auf diese Frage bestimmt komplett, ob wir Verhandlungen f&#252;r m&#246;glich halten oder auf totale milit&#228;rische Abschreckung setzen.</p><h2>4. Die unheimliche Einigkeit der beiden Autoren</h2><p>Trotz dieses scheinbar un&#252;berbr&#252;ckbaren Grabens gibt es in der Analyse beider Autoren eine Schnittmengen. Sie weisen den Parteien die Schuld gegenseitig zu, sind sich &#252;ber die Kernmechanismen des Konflikts jedoch verbl&#252;ffend einig:</p><ul><li><p><strong>Die Wurzeln liegen in den 1990ern:</strong> Sowohl Fritsch als auch Horton identifizieren die &#196;ra unter Boris Jelzin direkt nach dem Fall der Berliner Mauer als den historischen Moment, in dem das Fundament f&#252;r das heutige, tiefe Misstrauen gegossen wurde.</p></li><li><p><strong>Die Ukraine ist kein &#8222;beliebiges&#8220; Ausland:</strong> Beide betonen die tiefe historische, kulturelle und sicherheitspolitische Verflechtung zwischen Russland und der Ukraine. Ob man nun auf die &#8222;Alte Rus&#8220; verweist (Fritsch) oder die territoriale Verwobenhheit betont (Horton). Beide sind sich einig, dass eine einseitige Westbindung der Ukraine f&#252;r Moskau die ultimative rote Linie darstellt.</p></li><li><p><strong>Die russische Bedrohungswahrnehmung ist real:</strong> Horton nutzt das tiefe Gef&#252;hl der Ungerechtigkeit in Russland als Beweis f&#252;r westliche Provokation. Fritsch lehnt diese Sichtweise zwar moralisch ab, best&#228;tigt aber als Diplomat aus eigener Erfahrung, dass dieses Denken (&#8222;Schuld hat nur der Westen&#8220;) in Russland eine tief verwurzelte, real existierende psychologische Realit&#228;t ist.</p></li></ul><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!pMIM!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F5a6daf0a-1a61-4c61-b77b-4e154b9f46a8_2752x1536.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!pMIM!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F5a6daf0a-1a61-4c61-b77b-4e154b9f46a8_2752x1536.png 424w, 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class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg role="img" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><title></title><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" 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Wenn die eine Seite jede Handlung der anderen zwingend als Aggression interpretieren muss, um das eigene Weltbild aufrechtzuerhalten, wird Diplomatie unm&#246;glich.</p><p>Wir stehen vor einer unbequemen Wahrheit: Vielleicht m&#252;ssen wir nicht herausfinden, wer von beiden zu 100 Prozent recht hat. Vielleicht liegt der Schl&#252;ssel zum &#220;berleben darin, zu akzeptieren, dass beide Realit&#228;ten gleichzeitig existieren und das Handeln der jeweiligen Akteure unerbittlich steuern.</p><p><strong>Eine Frage bleibt zum Nachdenken:</strong> <em>K&#246;nnen wir jemals einen dauerhaften Frieden in Europa finden, solange wir uns weigern, die innere Logik des Gegners &#252;berhaupt anzuerkennen, selbst wenn wir sie zutiefst ablehnen?</em></p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.kraftpakt.de/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Jetzt abonnieren&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="https://www.kraftpakt.de/subscribe?"><span>Jetzt abonnieren</span></a></p><p><a href="#sdfootnote1anc">1</a> Die Aussagen von R&#252;diger von Fritsch werden aus seinem Buch &#8222;Die Geschichte in mir&#8220; und seine Interviews zur Buchver&#246;ffentlichung im Mai 2026 im Podcast Ronzheimer abgeleitet. Die Aussagen von Scott Horton werden aus seinem Buch &#8222;Provoked&#8220; abgeleitet.</p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.kraftpakt.de/p/ein-konflikt-zwei-realitaten?utm_source=substack&utm_medium=email&utm_content=share&action=share&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Teilen&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="https://www.kraftpakt.de/p/ein-konflikt-zwei-realitaten?utm_source=substack&utm_medium=email&utm_content=share&action=share"><span>Teilen</span></a></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Provokation]]></title><description><![CDATA[Die NATO Osterweiterung war keine Gutm&#252;tigkeit]]></description><link>https://www.kraftpakt.de/p/provokation</link><guid isPermaLink="false">https://www.kraftpakt.de/p/provokation</guid><dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator><pubDate>Wed, 01 Apr 2026 04:00:54 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/187272598/06af3ef0e7799276fa193fca7795f526.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>In Gespr&#228;chen wird mir regelm&#228;&#223;ig das M&#228;rchen der gutm&#252;tigen NATO Osterweiterung erz&#228;hlt. In dem Buch Provoked von Scott Horton werden weitere Details dargelegt, die neben dieser Erz&#228;hlung mindestens genauso relevant, wenn nicht noch relevanter sind.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!vjJF!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F4adf203a-ab4b-4d05-bded-eda196508959_1536x2752.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!vjJF!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F4adf203a-ab4b-4d05-bded-eda196508959_1536x2752.png 424w, 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class="image-link-expand"><div class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg role="img" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><title></title><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" 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class="image-link-expand"><div class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg role="img" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><title></title><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" 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class="image-link-expand"><div class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg role="img" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><title></title><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p><strong>W&#228;hrend die Weltb&#252;hne von autokratischen Inszenierungen dominiert wird und wir uns in Lifestyle-Debatten fl&#252;chten, erodiert vor unserer Haustier das Fundament des Staates. Eine Abrechnung mit den falschen Priorit&#228;ten.</strong></p><p>Es ist ein Paradoxon unserer Zeit: Wir sind so informiert wie nie zuvor, und doch verlieren wir den Blick f&#252;r das Wesentliche. Die Schlagzeilen werden dominiert von einer Obsession mit internationalen Machtspielen, w&#228;hrend die grundlegende Daseinsvorsorge im eigenen Land br&#246;ckelt. US-Pr&#228;sident Donald Trump teilt die Welt ungeniert in Einflusszonen auf und verk&#252;ndet eine &#8222;Donroe-Doktrin&#8220;, die das V&#246;lkerrecht durch das Recht des St&#228;rkeren ersetzt. Seine Inszenierung der Festnahme des venezolanischen Diktators Maduro verfolgt er wie eine TV-Show, und die Welt&#246;ffentlichkeit starrt gebannt auf dieses Spektakel. Gleichzeitig richten sich die Augen auf den Iran, wo das Mullah-Regime wackelt und Hunderttausende &#8222;Tod dem Diktator&#8220; rufen, w&#228;hrend Trump droht, bei T&#246;tung von Demonstranten milit&#228;risch einzugreifen. Diese geopolitischen Spannungen dominieren die Titelzeilen und binden unsere Aufmerksamkeit in der Ferne, w&#228;hrend die Einschl&#228;ge im Inneren n&#228;herkommen.</p><p><strong>Die Personalisierung der Politik als Ablenkung</strong> Statt strukturelle Prozesse zu analysieren, verf&#228;llt die Berichterstattung einer extremen Personalisierung. Es geht um die gro&#223;en Figuren: Trumps moralische Entgrenzung, bei der nur sein &#8222;eigener Verstand&#8220; ihn stoppen kann, steht im Mittelpunkt, nicht die systemischen Folgen f&#252;r die globale Ordnung. Auch hierzulande verengt sich der Blick: Ob Ministerpr&#228;sident Woidke in Brandenburg oder Kanzlerkandidat Merz &#8211; politische Inhalte treten hinter den Handlungen und dem Schicksal von F&#252;hrungsfiguren zur&#252;ck. Sogar in der Berichterstattung &#252;ber den Berliner Stromausfall wurde diskutiert, ob der Regierende B&#252;rgermeister Kai Wegner Tennis spielte, statt die systemische Anf&#228;lligkeit der Energieversorgung in den Fokus zu r&#252;cken. Subjektive Erz&#228;hlans&#228;tze und Protagonisten sind omnipr&#228;sent, als ob die Welt nur noch durch den Blick einzelner Akteure darstellbar w&#228;re.</p><p><strong>Stumpfe Waffen: Die Kapitulation des Journalismus</strong> Die Medien selbst scheinen in dieser Gemengelage ihre Orientierung zu verlieren. Die <em>S&#252;ddeutsche Zeitung</em> konstatiert bitter, dass journalistische Waffen wie Redlichkeit, Genauigkeit oder Objektivit&#228;t im Angesicht von skrupellosen Populisten wie Trump &#8222;offensichtlich stumpf&#8220; geworden sind. Medien reflektieren ihre eigene Hilflosigkeit, da der Wille zur Enttarnung der Macht durch Fakten ins Leere l&#228;uft, wenn das Gegen&#252;ber gemeinsame Pr&#228;missen gar nicht mehr anerkennt. Es entsteht das Gef&#252;hl, dass das Verh&#228;ltnis von Grundrauschen und Substanziellem im Journalismus aus dem Lot geraten ist.</p><p><strong>Flucht ins Private: &#8222;Alles dreht sich ums Ei&#8220;</strong> W&#228;hrend die Weltordnung wankt und die journalistische Kontrolle versagt, fl&#252;chtet sich ein Teil der &#214;ffentlichkeit in das Unpolitische. Es scheint, als solle die Komplexit&#228;t der Krisen durch banalen Konsum kompensiert werden. F&#252;r Themen wie Kochshows und Restauranttipps werden ganze Seiten geschaffen &#8211; unter &#220;berschriften wie &#8222;Alles dreht sich ums Ei&#8220; wird das Fr&#252;hst&#252;ck neu inszeniert, als g&#228;be es keine dr&#228;ngenderen Sorgen. Design-Produkte, K&#252;chentrends im &#8222;Japandi-Stil&#8220; und die &#196;sthetik von Wohnr&#228;umen nehmen breiten Raum ein. Diese Kultur, die haupts&#228;chlich auf Ablenkung aus ist, schw&#228;cht die Gesellschaft, da Konsum um seiner selbst willen zum wichtigsten Lebensinhalt wird.</p><p><strong>Infrastruktur am Limit: Die verdr&#228;ngte Gefahr</strong> Derweil holt uns die Realit&#228;t auf brutalste Weise ein, doch wir weigern uns, das Muster zu erkennen. Der tagelange Stromausfall im Berliner S&#252;dwesten, ausgel&#246;st durch einen Brandanschlag der &#8222;Vulkangruppe&#8220;, hat Zehntausende frieren lassen und die Verletzlichkeit unserer Versorgung offenbart. Die <em>Welt am Sonntag</em> warnt eindringlich: Angriffe auf Stromnetze und Bahnstrecken werden oft noch als Einzelereignisse behandelt, w&#228;hrend die reale Gefahr einer hybriden Bedrohung l&#228;ngst sichtbar ist. Sicherheitsbeh&#246;rden sehen ein konspiratives Milieu am Werk, das Infrastruktur gezielt angreift, doch der Schutz hinkt hinterher. Experten warnen, dass Deutschland auf Szenarien wie langanhaltende Blackouts in Metropolregionen kaum vorbereitet ist und die Auswirkungen massiv untersch&#228;tzt werden.</p><p><strong>Versagen des Staates bei Kernaufgaben</strong> Das Fazit ist ern&#252;chternd: Die Kritik wird laut, dass der Staat sich in immer mehr Lebensbereiche einmischt, w&#228;hrend er seine Kernaufgaben vernachl&#228;ssigt. Innere Sicherheit, der Schutz der kritischen Infrastruktur und das Funktionieren der Sozialsysteme weisen gravierende L&#252;cken auf. Wenn der Staat grundlegende Dienstleistungen wie eine sichere Energieversorgung oder p&#252;nktliche Bahnen nicht mehr garantieren kann, erodiert das Vertrauen in das Gemeinwesen. Es wird Geld f&#252;r vieles ausgegeben, doch an der Basis &#8211; bei Schulen, der Bahn und der inneren Sicherheit &#8211; fehlt es, und die B&#252;rger bleiben mit der Notwendigkeit zur privaten Krisenvorsorge oft allein.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Cum/Ex und noch lange nicht am Ziel]]></title><description><![CDATA[Der gr&#246;&#223;te Steuerraub der deutschen Nachkriegsgeschichte ist bei weitem noch nicht aufgearbeitet.]]></description><link>https://www.kraftpakt.de/p/cumex-und-noch-lange-nicht-am-ziel</link><guid isPermaLink="false">https://www.kraftpakt.de/p/cumex-und-noch-lange-nicht-am-ziel</guid><dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator><pubDate>Thu, 29 Jan 2026 04:44:12 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/182557785/4dffc51fa56a02252ff73b45dbf8d64c.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Der gr&#246;&#223;te Steuerraub der deutschen Nachkriegsgeschichte ist bei weitem noch nicht aufgearbeitet. Nur &#8220;kleine&#8221; Fische wurden hier bisher Dingfest gemacht und wesentliche Akteure machen weiter. In diesem Podcast werden grundlegende Probleme unserer beh&#246;rdlichen Struktur angesprochen, die eine Aufkl&#228;rung erschweren.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!cubv!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F5c9c5e6b-51fd-48a1-9b22-34e6bbf33d1b_2048x2048.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!cubv!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F5c9c5e6b-51fd-48a1-9b22-34e6bbf33d1b_2048x2048.png 424w, 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class="image-link-expand"><div class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg role="img" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><title></title><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" 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Geldes von Birgit Orths</p><p><a href="https://www.penguin.de/buecher/anne-brorhilker-cum-ex-milliarden-und-moral/buch/9783453219113">Cum/Ex, Milliarden und Moral</a> von Anne Brorhilker , Traudl B&#252;nger</p><p></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Inside Tagesschau]]></title><description><![CDATA[Ein Insider des &#246;ffentlich rechtlichen (&#214;RR) packt aus]]></description><link>https://www.kraftpakt.de/p/inside-tagesschau</link><guid isPermaLink="false">https://www.kraftpakt.de/p/inside-tagesschau</guid><dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator><pubDate>Sat, 17 Jan 2026 06:59:19 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/182398649/dfb7a7b91b8a1a61a08ea1f3055a71bb.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Das &#246;ffentlich rechtliche Fernsehen hat sich seit seiner Gr&#252;ndungsidee ver&#228;ndert. Alexander Teske, als ehemaliger Insider, wirft einen aktuellen und kritischen Blick darauf. </p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!GbaN!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F183bc348-134b-45a2-969c-303805166572_1536x2752.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!GbaN!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F183bc348-134b-45a2-969c-303805166572_1536x2752.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!GbaN!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F183bc348-134b-45a2-969c-303805166572_1536x2752.png 848w, 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class="image-link-expand"><div class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg role="img" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><title></title><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" 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akzeptieren. Der Exportismus, der uns mit extrem hohen Export&#252;bersch&#252;ssen viele Jahre zu mehr Wohlstand verholfen hat funktioniert nicht mehr. Es gibt alternative Wege. Diese werden in dem Podcast vorgestellt und in der Infografik unten dargestellt.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!RHc_!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F94ff09f9-16d6-4e70-8863-17bf452354c2_1536x2752.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!RHc_!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F94ff09f9-16d6-4e70-8863-17bf452354c2_1536x2752.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!RHc_!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F94ff09f9-16d6-4e70-8863-17bf452354c2_1536x2752.png 848w, 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class="image-link-expand"><div class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg role="img" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><title></title><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" 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&#246;ffentlichen Debatte wird immer wieder zwischen Krieg und Pazifismus debattiert, selten wird dabei hinter den Vorhang der Pazifismen geblickt und das es hier ganz unterschiedliche Ansichten gibt. In diesem Podcast gehen wir auf einige Positionen ein.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!g1dj!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff4377793-35ec-4391-aa75-894003d46e27_1536x2752.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!g1dj!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff4377793-35ec-4391-aa75-894003d46e27_1536x2752.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!g1dj!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff4377793-35ec-4391-aa75-894003d46e27_1536x2752.png 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!g1dj!,w_1272,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff4377793-35ec-4391-aa75-894003d46e27_1536x2752.png 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!g1dj!,w_1456,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff4377793-35ec-4391-aa75-894003d46e27_1536x2752.png 1456w" sizes="100vw"><img src="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!g1dj!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff4377793-35ec-4391-aa75-894003d46e27_1536x2752.png" width="1456" height="2609" data-attrs="{&quot;src&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/f4377793-35ec-4391-aa75-894003d46e27_1536x2752.png&quot;,&quot;srcNoWatermark&quot;:null,&quot;fullscreen&quot;:null,&quot;imageSize&quot;:null,&quot;height&quot;:2609,&quot;width&quot;:1456,&quot;resizeWidth&quot;:null,&quot;bytes&quot;:6491316,&quot;alt&quot;:null,&quot;title&quot;:null,&quot;type&quot;:&quot;image/png&quot;,&quot;href&quot;:null,&quot;belowTheFold&quot;:false,&quot;topImage&quot;:true,&quot;internalRedirect&quot;:&quot;https://www.kraftpakt.de/i/181494518?img=https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff4377793-35ec-4391-aa75-894003d46e27_1536x2752.png&quot;,&quot;isProcessing&quot;:false,&quot;align&quot;:null,&quot;offset&quot;:false}" class="sizing-normal" alt="" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!g1dj!,w_424,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff4377793-35ec-4391-aa75-894003d46e27_1536x2752.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!g1dj!,w_848,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff4377793-35ec-4391-aa75-894003d46e27_1536x2752.png 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!g1dj!,w_1272,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff4377793-35ec-4391-aa75-894003d46e27_1536x2752.png 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!g1dj!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff4377793-35ec-4391-aa75-894003d46e27_1536x2752.png 1456w" sizes="100vw" fetchpriority="high"></picture><div class="image-link-expand"><div class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg role="img" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><title></title><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Die Sprachinquisition von 2029 - Wenn Worte zu Waffen werden]]></title><description><![CDATA[Eine kurze Geschichte aus der nahen Zukunft, wenn wir die geplanten rechtlichen und aktuellen Gesellschaftlichen Entwicklungen weiter laufen lassen.]]></description><link>https://www.kraftpakt.de/p/die-sprachinquisition-von-2029-wenn</link><guid isPermaLink="false">https://www.kraftpakt.de/p/die-sprachinquisition-von-2029-wenn</guid><dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator><pubDate>Thu, 25 Dec 2025 04:51:20 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!2Ozq!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff6071c10-f082-417b-bd1a-7a754adedda3_1728x2304.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<h2>Der Wortpolizei-Staat</h2><p>Es ist ein k&#252;hler Aprilmorgen im Jahr 2029, und w&#228;hrend ich diesen Text schreibe, &#252;berlege ich dreimal, ob ich jedes Wort so stehen lassen kann. Seit dem bundesweiten Inkrafttreten des &#8220;Verbalen Harmonisierungsgesetzes&#8221; vor sechs Monaten ist die Angst, falsch verstanden zu werden, zum st&#228;ndigen Begleiter &#246;ffentlicher &#196;u&#223;erungen geworden. Was als wohlmeinender Versuch begann, beleidigender Sprache Einhalt zu gebieten, hat sich zu einem regelrechten &#220;berwachungsapparat entwickelt, der tief in unseren Alltag eingreift.</p><p>Die urspr&#252;nglich gute Absicht &#8211; verletzende und diskriminierende Sprache einzud&#228;mmen &#8211; hat inzwischen eine Eigendynamik entwickelt, bei der selbst gut gemeinte Worte pl&#246;tzlich als anst&#246;&#223;ig gelten k&#246;nnen. Die Frage &#8220;Was darf man heute noch sagen?&#8221; ist l&#228;ngst keine rhetorische mehr, sondern eine, die sich viele Menschen t&#228;glich ernsthaft stellen.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!2Ozq!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff6071c10-f082-417b-bd1a-7a754adedda3_1728x2304.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!2Ozq!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff6071c10-f082-417b-bd1a-7a754adedda3_1728x2304.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!2Ozq!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff6071c10-f082-417b-bd1a-7a754adedda3_1728x2304.png 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!2Ozq!,w_1272,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff6071c10-f082-417b-bd1a-7a754adedda3_1728x2304.png 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!2Ozq!,w_1456,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff6071c10-f082-417b-bd1a-7a754adedda3_1728x2304.png 1456w" sizes="100vw"><img src="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!2Ozq!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff6071c10-f082-417b-bd1a-7a754adedda3_1728x2304.png" width="1456" height="1941" data-attrs="{&quot;src&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/f6071c10-f082-417b-bd1a-7a754adedda3_1728x2304.png&quot;,&quot;srcNoWatermark&quot;:null,&quot;fullscreen&quot;:null,&quot;imageSize&quot;:null,&quot;height&quot;:1941,&quot;width&quot;:1456,&quot;resizeWidth&quot;:null,&quot;bytes&quot;:973002,&quot;alt&quot;:null,&quot;title&quot;:null,&quot;type&quot;:&quot;image/png&quot;,&quot;href&quot;:null,&quot;belowTheFold&quot;:false,&quot;topImage&quot;:true,&quot;internalRedirect&quot;:&quot;https://www.kraftpakt.de/i/181012816?img=https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff6071c10-f082-417b-bd1a-7a754adedda3_1728x2304.png&quot;,&quot;isProcessing&quot;:false,&quot;align&quot;:null,&quot;offset&quot;:false}" class="sizing-normal" alt="" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!2Ozq!,w_424,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff6071c10-f082-417b-bd1a-7a754adedda3_1728x2304.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!2Ozq!,w_848,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff6071c10-f082-417b-bd1a-7a754adedda3_1728x2304.png 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!2Ozq!,w_1272,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff6071c10-f082-417b-bd1a-7a754adedda3_1728x2304.png 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!2Ozq!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff6071c10-f082-417b-bd1a-7a754adedda3_1728x2304.png 1456w" sizes="100vw" fetchpriority="high"></picture><div class="image-link-expand"><div class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg role="img" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><title></title><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p></p><h2>Der gro&#223;e Sprachumbau &#8211; wie alles begann</h2><p>Die Debatte um angemessene Sprache ist nicht neu. Schon lange vor 2029 wurde dar&#252;ber diskutiert, wie Sprache inklusiver und respektvoller gestaltet werden kann. Der entscheidende Wendepunkt kam jedoch mit der Bundestagswahl 2025, als die neue Koalition das Thema &#8220;verbale Gewaltpr&#228;vention&#8221; auf die Agenda gesetzt haben.</p><p>Was als Schutz marginalisierter Gruppen gedacht war, hat sich zu einem b&#252;rokratischen Monster entwickelt. Die neu eingerichtete &#8220;Kommission f&#252;r sprachliche Angemessenheit&#8221; ver&#246;ffentlicht monatlich aktualisierte Leitlinien, welche Begriffe als problematisch eingestuft werden. Unternehmen, Institutionen und inzwischen sogar private WhatsApp-Gruppen m&#252;ssen nachweisen, dass sie diese Regeln befolgen &#8211; oder mit Konsequenzen rechnen.</p><h2>Die Wahrheit &#8211; ein gef&#228;hrdetes Kulturgut</h2><p>In meinen Augen ist das Problematischste an der aktuellen Entwicklung nicht, dass wir bestimmte Begriffe vermeiden sollen. Respektvoller Umgang miteinander ist grunds&#228;tzlich zu begr&#252;&#223;en. Nein, das wahre Problem liegt tiefer: Wir verlieren die F&#228;higkeit, unbequeme Wahrheiten auszusprechen.</p><p>Ich kann hierzu ein k&#252;rzlich stattgefundenes Gespr&#228;ch heranziehen: Als ich gegen&#252;ber Freunden erw&#228;hnte, dass es laut Statistiken in bestimmten Bereichen Integrationsprobleme bei Fl&#252;chtlingen gibt, folgte nicht etwa eine sachliche Diskussion, sondern ein Sturm der Entr&#252;stung und der Vorwurf, ich w&#252;rde &#8220;problematische Narrative bedienen&#8221;. Fakten wurden zu Meinungen degradiert, die man haben darf oder eben nicht.</p><p>Die Wahrheit ist zum Verhandlungsgegenstand geworden, w&#228;hrend die L&#252;ge &#8211; solange sie nur in akzeptablem Vokabular daherkommt &#8211; oft unbehelligt bleibt. Das ist nicht nur intellektuell schwer zu ertragen, sondern gef&#228;hrlich f&#252;r unsere Demokratie.</p><h2>Der innere Kampf und die &#228;u&#223;eren Konflikte</h2><p>F&#252;r viele Menschen ist die st&#228;ndige Selbstzensur zu einer mentalen Belastung geworden. &#8220;Ich wei&#223; nicht mehr, wie ich mich ausdr&#252;cken soll.&#8221; Die Angst, falsch verstanden zu werden oder in die &#8220;Sprachfalle&#8221; zu tappen, f&#252;hrt zu einem permanenten inneren Kampf.</p><p>Diese Anspannung entl&#228;dt sich zunehmend in Wut und Frustration. Die j&#252;ngsten Protestkundgebungen gegen das &#8220;Verbale Harmonisierungsgesetz&#8221; in Berlin, Hamburg und M&#252;nchen sind nur die Spitze des Eisbergs. In sozialen Medien und privaten R&#228;umen brodelt es. Die Gesellschaft spaltet sich weiter in jene, die die neuen Sprachregeln als Fortschritt feiern, und jene, die sich bevormundet und in ihrer Ausdrucksfreiheit beschnitten f&#252;hlen.</p><p>Es ist ein schmaler Grat zwischen dem berechtigten Anliegen, verletzende Sprache einzud&#228;mmen, und dem totalit&#228;ren Anspruch, Gedanken zu kontrollieren. In Deutschland mit unserer belasteten Geschichte sollten wir besonders sensibel f&#252;r die Anzeichen sein, wenn der Staat beginnt, den Raum des Sagbaren einzuschr&#228;nken.</p><h2>Freund oder Feind &#8211; die neue Klassifizierung</h2><p>Besonders besorgniserregend finde ich, wie schnell in der Debatte Menschen kategorisiert werden. Ein einziger &#8220;sprachlicher Fehltritt&#8221; kann ausreichen, um jemanden ins gesellschaftliche Abseits zu bef&#246;rdern. Die sozialen Medien haben diese Dynamik auf die Spitze getrieben.</p><p>Der Fall der renommierten Wissenschaftlerin Dr. M&#252;ller, die nach einer unbedachten &#196;u&#223;erung in einem Interview ihre Professur verlor und bis heute keine neue Anstellung gefunden hat, zeigt exemplarisch, wie schnell man vom gesch&#228;tzten Mitglied der Gesellschaft zum Ausgesto&#223;enen werden kann.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!rpq1!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fb0c88277-1df0-401c-a86d-3bb9a15482eb_1426x826.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" 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class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg role="img" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><title></title><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p><em>https://diskursmonitor.de/glossar/freund-und-feind-begriffe/</em></p><p>Dieser Mechanismus schafft ein Klima der Angst, in dem kritisches Denken und offener Diskurs erstickt werden. Wenn jeder potenzielle Gespr&#228;chspartner zum Gegner werden kann, der einen bei einem &#8220;Fehler&#8221; denunziert, wird Kommunikation zum Minenfeld.</p><h2>Das Recht auf das eigene Wort</h2><p>Ich hoffe, dass wir als Gesellschaft den Mut finden, die Sprachregelungen kritisch zu hinterfragen. Nicht, um zu einem Zustand zur&#252;ckzukehren, in dem verletzende Sprache toleriert wird, sondern um einen neuen Weg zu finden, auf dem Respekt und Freiheit koexistieren k&#246;nnen.</p><p>Wir brauchen eine Debattenkultur, die robust genug ist, um auch unbequeme Wahrheiten zu ertragen, und gleichzeitig einf&#252;hlsam genug, um Verletzungen zu vermeiden, wo es m&#246;glich ist. Daf&#252;r m&#252;ssen wir aufh&#246;ren, Worte zu d&#228;monisieren, und wieder lernen, auf die Menschen hinter den Worten zu h&#246;ren.</p><p>In meinen Augen gibt es kein st&#228;rkeres Zeichen von Respekt als die Bereitschaft, jemandem zuzuh&#246;ren, auch wenn seine Worte uns herausfordern oder sogar verst&#246;ren. Nur so k&#246;nnen wir als Gesellschaft wachsen und einen gemeinsamen Weg in die Zukunft finden.</p><p>Und ja, ich sage das ganz bewusst in einer Zeit, in der jeder Satz unter die Lupe genommen wird. Denn wenn wir uns das Recht auf das eigene Wort nehmen lassen, verlieren wir am Ende auch die F&#228;higkeit, gemeinsam &#252;ber unsere Zukunft zu entscheiden.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Die NATO]]></title><description><![CDATA[Eine Abrechnung mit dem Werteb&#252;ndnis nach dem Buch von Sevim Dagdelen]]></description><link>https://www.kraftpakt.de/p/die-nato</link><guid isPermaLink="false">https://www.kraftpakt.de/p/die-nato</guid><dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator><pubDate>Sun, 21 Dec 2025 03:17:30 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/180673551/c72e617cafa1dfb5304ad0329b6592a7.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Sevim r&#228;umt in ihrem Buch mit Mythen der NATO auf. In ihrem typischen schonungslosen ton zeigt sie auf worum es der NATO wirklich geht und schl&#228;gt einen anderen Weg f&#252;r uns vor.</p><p>Das Buch ist im Westend Verlag erh&#228;ltlich https://westendverlag.de/Die-NATO/2133 </p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!wven!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F9da98741-6b4f-414c-9155-3c0eab26d235_1536x2752.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!wven!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F9da98741-6b4f-414c-9155-3c0eab26d235_1536x2752.png 424w, 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class="image-link-expand"><div class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg role="img" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><title></title><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" 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Die negativen Konsequenzen sp&#252;ren wir heute. Es gibt aber auch einen Ausweg.]]></description><link>https://www.kraftpakt.de/p/wir-mussen-wieder-den-staat-dem-volk</link><guid isPermaLink="false">https://www.kraftpakt.de/p/wir-mussen-wieder-den-staat-dem-volk</guid><dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator><pubDate>Sat, 13 Dec 2025 03:00:45 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/177780463/eb7765a392893c468b964f63448a0c2b.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Stell dir vor: Die Geschichte des Neoliberalismus ist weit mehr als das M&#228;rchen von &#8220;Markt gegen Staat&#8221;. Ein Blick in das Buch <em>&#8220;Reclaiming the State&#8221; von William Mitchell &amp; Thomas Fazi</em> zeigt, wie politisch dieses Projekt wirklich ist: Wegweisende Entscheidungen &#8211; etwa die Sparkurswende in Frankreich 1983 unter Mitterrand oder die Aufl&#246;sung des keynesianischen Konsenses im Gro&#223;britannien der 1970er &#8211; stehen im Mittelpunkt. Der Neoliberalismus hat die Macht des Staates nicht einfach abgeschafft, sondern neu zugunsten des Kapitals und insbesondere der Finanzinteressen konfiguriert.</p><p>Vergiss die g&#228;ngige Behauptung, Globalisierung und Marktkr&#228;fte h&#228;tten den Staat schrittweise verdr&#228;ngt! Das Gegenteil ist der Fall: Der Staat bleibt der Hauptakteur &#8211; und es ist h&#246;chste Zeit, seine Rolle progressiv zur&#252;ckzuerobern. Vision&#228;re Ans&#228;tze wie die Modern Monetary Theory (MMT), Jobgarantien oder die Renationalisierung von Schl&#252;sselindustrien zeigen: Nur ein handlungsf&#228;higer Staat kann soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit gew&#228;hrleisten.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Den Staat zurückerobern]]></title><description><![CDATA[Eine progressive Vision f&#252;r eine post-neoliberale Welt]]></description><link>https://www.kraftpakt.de/p/den-staat-zuruckerobern</link><guid isPermaLink="false">https://www.kraftpakt.de/p/den-staat-zuruckerobern</guid><dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator><pubDate>Thu, 11 Dec 2025 07:18:41 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/180865226/0f5e3258343184a538ea655c7676f896.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Der Neoliberalismus ist die derzeit dominante Staatskultur in unserem Land. Z&#252;gelloser Kapitalismus und wachsende Armut sind nur einige wenige Ausw&#252;chse dessen. Es gibt einen anderen Weg. Der Staat kann seinen Auftrag wieder anders verstehen. Die Modern Money Theory (MMT) bietet einen Ausweg. </p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!84s0!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F2e565fd1-51db-40f9-84fd-24b8603be7a8_1536x2752.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!84s0!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F2e565fd1-51db-40f9-84fd-24b8603be7a8_1536x2752.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!84s0!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F2e565fd1-51db-40f9-84fd-24b8603be7a8_1536x2752.png 848w, 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class="image-link-expand"><div class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg role="img" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><title></title><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Éric Sadins Kritik der Digitalisierung und Algorithmen-Gesellschaft]]></title><description><![CDATA[Gesammelt, korreliert, interpretiert und gesteuert]]></description><link>https://www.kraftpakt.de/p/eric-sadins-kritik-der-digitalisierung</link><guid isPermaLink="false">https://www.kraftpakt.de/p/eric-sadins-kritik-der-digitalisierung</guid><dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator><pubDate>Wed, 26 Nov 2025 04:26:31 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/177627469/ad7b9128ba0f09c1846f8f481b55590b.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Ein Podcast basierend auf dem Artikel https://multipolar-magazin.de/artikel/gesellschaft-der-uebergriffe</p><p>Die Digitalisierung ist ein globales Projekt, welches neben den Vorz&#252;gen die wir im Alltag daraus erleben durchaus einige Risiken mit sich bringt. H&#246;ren Sie selbst oder besser noch, lesen Sie den Artikel auf Multipolar. &#201;ric Sadin bringt uns Menschen auf Gedanken und l&#228;sst uns reflektieren, &#252;ber das was wir tagt&#228;glich in den Sozialen Medien, mit unseren Apps und im Internet machen. Wie gehst Du damit um? </p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Die Destruktive Macht der EU-Kommission]]></title><description><![CDATA[Ein Podcast basierend auf einer https://makroskop.eu/ Ausgabe.]]></description><link>https://www.kraftpakt.de/p/die-destruktive-macht-der-eu-kommission</link><guid isPermaLink="false">https://www.kraftpakt.de/p/die-destruktive-macht-der-eu-kommission</guid><dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator><pubDate>Thu, 30 Oct 2025 06:50:10 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/177541876/eea1d5528fd4538c00d652afe94075ff.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Die bereitgestellten Texte, die alle aus dem <strong>Magazin f&#252;r Wirtschaftspolitik</strong> stammen, bieten eine kritische Analyse aktueller globaler und wirtschaftspolitischer Herausforderungen. Ein zentrales Thema ist die <strong>destruktive Macht der EU-Kommission</strong>, wobei ein Autor argumentiert, dass die supranationale Struktur der EU und ihre technokratische F&#252;hrung Europas wirtschaftlichen Niedergang verursachen und die nationale Souver&#228;nit&#228;t untergraben, insbesondere in der Reaktion auf den Ukraine-Krieg und in der Handelspolitik gegen&#252;ber den USA und China. Parallel dazu wird die <strong>geopolitische Eskalation zwischen den USA und China</strong> beleuchtet, die sich im Streit um Halbleiterchips und Seltene Erden manifestiert und weitreichende Folgen f&#252;r die globalen Lieferketten und Europa hat. Weitere Artikel diskutieren das umstrittene Ende des Gaza-Krieges, bei dem <strong>US-Pr&#228;sident Trump in der Manier Kissingers</strong> einen Waffenstillstand erzwingt und die EU in die politische Irrelevanz dr&#228;ngt. Schlie&#223;lich thematisieren Wirtschaftsexperten die <strong>Frage des Wachstumszwangs durch Zinsen</strong> und die Notwendigkeit einer Neubewertung der <strong>Rolle zivilgesellschaftlicher Organisationen (NGOs)</strong>, die ihre Ziele aufgrund mangelnder Unabh&#228;ngigkeit und kooperativer Strategien verfehlen.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Die AfD ist rechtsextrem ]]></title><description><![CDATA[Was das Verfassungsschutz-Gutachten zeigt &#8211; und warum uns das alle angeht]]></description><link>https://www.kraftpakt.de/p/die-afd-ist-rechtsextrem</link><guid isPermaLink="false">https://www.kraftpakt.de/p/die-afd-ist-rechtsextrem</guid><dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator><pubDate>Wed, 21 May 2025 04:02:58 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!YUsp!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F480a82e4-c428-43f2-8a74-cbf7a0669169_500x500.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<h2>Der Elefant im Raum hat endlich ein Etikett &#8211; und es steht "Rechtsextrem" drauf</h2><p>Jetzt ist es amtlich: Die AfD ist "gesichert rechtsextrem". Was f&#252;r viele l&#228;ngst offensichtlich war, hat der Verfassungsschutz nun in einem Gutachten schwarz auf wei&#223; best&#228;tigt. Ich habe mir die M&#252;he gemacht, das Dokument grob zu lesen &#8211; und musste zwischendurch mehrmals tief durchatmen. Was da an menschenverachtenden &#196;u&#223;erungen und Bildern von f&#252;hrenden AfD-Vertretern dokumentiert ist, l&#228;sst einem den Magen umdrehen.</p><p>Lassen wir die Ausreden gleich beiseite: Nein, das ist kein "politisches Man&#246;ver gegen eine unbequeme Opposition". Das Gutachten ist ein Weckruf, der zeigt, wie tief der braune Sumpf in dieser Partei wirklich ist. Wer jetzt noch von Einzelf&#228;llen spricht, hat entweder nicht hingeschaut oder will nicht hinsehen.</p><p>Klar, auch in anderen Parteien gibt es fragw&#252;rdige Gestalten. Wenn unser Kultusminister von "deutschem Blut" schwafelt, kriege ich auch Pickel. Aber der entscheidende Unterschied liegt in der systematischen Durchdringung: Bei der AfD ist Rechtsextremismus nicht der Ausrutscher, sondern das Programm.</p><h2>Die Beweise liegen auf dem Tisch &#8211; und sie stinken zum Himmel</h2><p>Was genau hat den Verfassungsschutz dazu gebracht, endlich Klartext zu reden? Die Liste ist lang und erschreckend.</p><h3>Menschen zu Ungeziefer degradieren &#8211; die AfD-Spezialit&#228;t</h3><p>Die Sprache der AfD-Funktion&#228;re ist keine "berechtigte Kritik an der Migrationspolitik", sondern pure Entmenschlichung. "Sozialbetr&#252;ger", "Fachkr&#228;fte f&#252;rs Auspl&#252;ndern der Sozialsysteme", "Messerm&#228;nner" &#8211; so werden Migranten systematisch verunglimpft.</p><p>Ja, in der Kriminalstatistik sind Menschen mit Migrationshintergrund &#252;berrepr&#228;sentiert &#8211; ein komplexes Problem mit vielen Ursachen. Aber was die AfD daraus macht, hat mit sachlicher Auseinandersetzung so viel zu tun wie ein Molotowcocktail mit konstruktiver Brandbek&#228;mpfung. Es geht nicht um L&#246;sungen, sondern um Hetze.</p><h3>Die M&#228;r vom "Bev&#246;lkerungsaustausch" &#8211; Verschw&#246;rungstheorie als Parteiprogramm</h3><p>Wenn die AfD-Landtagsfraktion Bayern vom "Austausch der Bev&#246;lkerung" faselt, der "rasant voranschreitet", dann ist das keine harmlose Meinungs&#228;u&#223;erung. Es ist die deutsche Version der "Great Replacement Theory" &#8211; eine Verschw&#246;rungserz&#228;hlung, die schon mehrfach als ideologischer Treibstoff f&#252;r rechtsterroristische Anschl&#228;ge diente.</p><p>Diese Theorie ist nicht nur faktisch Unsinn, sie ist brandgef&#228;hrlich. Sie zeichnet das Bild einer angeblichen Verschw&#246;rung gegen das deutsche Volk und schafft ein Bedrohungsszenario, das Gewalt legitimieren soll. Wer das glaubt, f&#252;r den werden aus verzweifelten Gefl&#252;chteten pl&#246;tzlich "Invasoren".</p><p><strong>###</strong> <strong>Kriegsrhetorik gegen Schutzsuchende &#8211; die verbale Aufr&#252;stung</strong></p><p>Apropos "Invasoren" &#8211; die Kriegsrhetorik der AfD ist besonders widerlich:</p><p>- Der AfD-Bundesverband halluziniert, "halb Afrika" w&#252;rde "widerstandslos &#252;ber die deutsche Grenze spazieren und sich unser Land als Beute nehmen." (Seite 386)</p><p>- Der AfD-Europaabgeordnete Siegbert Droese verglich die Ankunft von Gefl&#252;chteten auf Lampedusa mit dem "D-Day unserer Tage" und nannte es eine "Invasion." (Seite 369)</p><p>- Der Bundestagsabgeordnete Martin Sichert bezeichnet Migranten als "Invasoren" und "Eroberer." (Seite 369)</p><p>Diese Sprache hat System: Sie soll aus Menschen Feinde machen. Wer von "Invasion" spricht, rechtfertigt Abwehrma&#223;nahmen. Wer von "Eroberern" spricht, ruft zum Widerstand auf. Das ist keine politische Kritik mehr, das ist Vorbereitung auf den Kampf.</p><p>Ja, auch die Bundesregierung bedient sich manchmal einer problematischen Rhetorik gegen&#252;ber russischen Mitb&#252;rgern &#8211; und auch das ist falsch. Aber das macht die systematische Entmenschlichung durch die AfD kein bisschen besser.</p><h3>Das rechtsextreme Netzwerk &#8211; Geld, Personal und Ideologie</h3><p>Die AfD steht nicht allein. Sie ist Teil eines braunen Netzwerks, das l&#228;ngst die Grenzen zwischen "besorgten B&#252;rgern" und Rechtsextremisten verwischt hat:</p><p>- Zur "Identit&#228;ren Bewegung" f&#252;hren nicht nur ideologische, sondern auch finanzielle Verbindungen. AfD-Bundestagsabgeordnete wie Jan Wenzel Schmidt haben die IBD &#246;ffentlich unterst&#252;tzt und Geld &#252;berwiesen. (Seite 780)</p><p>- Zum "Institut f&#252;r Staatspolitik" (IfS) &#8211; der Kaderschmiede der Neuen Rechten &#8211; pflegt man beste Beziehungen. AfD-Gr&#246;&#223;en wie Bj&#246;rn H&#246;cke und Maximilian Krah treten dort regelm&#228;&#223;ig auf. (Seite 749, 758)</p><p>- Mit "Ein Prozent" bestehen nachweislich finanzielle Verflechtungen in H&#246;he von mehreren Hunderttausend Euro. (Seite 753)</p><p>Das sind keine zuf&#228;lligen Ber&#252;hrungspunkte. Das ist ein systematisches Netzwerk aus Geld, Personal und Ideologie. Die AfD ist der parlamentarische Arm einer rechtsextremen Bewegung, die unsere Demokratie von innen aush&#246;hlen will.</p><h2>Was tun mit einer Partei, die unsere Demokratie verachtet?</h2><p>Jetzt stehen wir vor einem Dilemma: Wie geht man mit einer Partei um, die im Parlament sitzt, aber gleichzeitig die Grundwerte unserer Verfassung mit F&#252;&#223;en tritt?</p><h3>Keine falschen Kompromisse &#8211; Rechtsextremismus ist nicht verhandelbar</h3><p>Eines muss glasklar sein: Mit Rechtsextremismus gibt es keine Kompromisse. Wenn jemand Migranten entmenschlicht oder ein ethnisch homogenes Volkskonzept propagiert, dann ist das keine "andere Meinung", sondern ein Angriff auf die Menschenw&#252;rde.</p><p>Gegen Rechtsextremismus zu sein ist keine Frage des politischen Geschmacks, sondern notwendig zur demokratischen Selbstverteidigung. Wer mit der AfD kooperiert, normalisiert Rechtsextremismus &#8211; und macht sich mitschuldig.</p><h3>Die Grenzen des Rechtsstaats &#8211; und seine St&#228;rke</h3><p>Unser Grundgesetz ist nicht wehrlos. Die Einstufung als "gesichert rechtsextrem" ist mehr als ein Etikett &#8211; sie erm&#246;glicht verst&#228;rkte Beobachtung und kann rechtliche Konsequenzen haben.</p><p>Aber wir sollten uns nichts vormachen: Ein Parteiverbot ist ein zweischneidiges Schwert und extrem schwer durchzusetzen. Die Auseinandersetzung mit der AfD muss vor allem politisch und gesellschaftlich gef&#252;hrt werden &#8211; durch klare Abgrenzung, durch Aufkl&#228;rung und durch bessere Politik.</p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.kraftpakt.de/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Jetzt abonnieren&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="https://www.kraftpakt.de/subscribe?"><span>Jetzt abonnieren</span></a></p><p></p><h2>Die AfD-W&#228;hler &#8211; zwischen Protest und &#220;berzeugung</h2><p>Die unbequeme Wahrheit: Mehr als jeder vierte in Ostdeutschland w&#228;hlt diese Partei. Wer glaubt, das seien alles &#252;berzeugte Neonazis, macht es sich zu einfach.</p><h3>Den Dialog suchen, ohne Rechtsextremismus zu verharmlosen</h3><p>Die Gr&#252;nde f&#252;r die AfD-Wahl sind vielf&#228;ltig: wirtschaftliche &#196;ngste, das Gef&#252;hl, abgeh&#228;ngt zu sein, Wut auf "die da oben". Viele AfD-W&#228;hler f&#252;hlen sich von der Politik nicht geh&#246;rt oder ernst genommen.</p><p>Diese Menschen pauschal als "Nazis" abzustempeln, treibt sie nur tiefer in die Arme der Rechtsextremen. Wir m&#252;ssen den Dialog suchen &#8211; ohne dabei rechtsextreme Positionen zu verharmlosen oder zu legitimieren.</p><p>Das bedeutet: Zuh&#246;ren, Probleme ernst nehmen, aber gleichzeitig klare Kante zeigen, wenn Grenzen &#252;berschritten werden. Es bedeutet auch, unbequeme Themen wie Migration oder innere Sicherheit nicht den Rechtsextremen zu &#252;berlassen, sondern differenzierte Antworten zu finden.</p><h3>Politische Bildung &#8211; die untersch&#228;tzte Waffe</h3><p>Gegen Verschw&#246;rungstheorien und Hass hilft vor allem eines: Aufkl&#228;rung. Das Verfassungsschutz-Gutachten ist eine Goldgrube f&#252;r die politische Bildung &#8211; es zeigt konkret und mit Belegen, wie rechtsextreme Rhetorik funktioniert.</p><p>Besonders wichtig: Die M&#228;r vom "Bev&#246;lkerungsaustausch" entlarven und faktenbasierte Gegennarrative entwickeln. Zeigen, wie komplex Migration wirklich ist, statt sie auf simple Feindbilder zu reduzieren.</p><h2>Was jeder von uns tun kann &#8211; und tun muss</h2><p>Die Einstufung der AfD als rechtsextrem ist kein abstraktes Beh&#246;rdenpapier. Sie betrifft uns alle &#8211; und fordert uns alle.</p><h3>Die Gefahr der schleichenden Gew&#246;hnung</h3><p>Das Gef&#228;hrlichste ist die Normalisierung: Wenn wir uns an rechtsextreme Sprache gew&#246;hnen, wenn fremdenfeindliche &#196;u&#223;erungen allt&#228;glich werden, wenn Verschw&#246;rungstheorien wie der "Bev&#246;lkerungsaustausch" immer wieder unwidersprochen bleiben &#8211; dann haben die Rechtsextremen schon halb gewonnen.</p><p>Diese Normalisierung ist kein Zufall, sondern Strategie. Die AfD will die Grenzen des Sagbaren verschieben, Tabus brechen, unsere demokratische Kultur vergiften. Und wir d&#252;rfen das nicht zulassen.</p><h3>Was du heute tun kannst &#8211; konkret und wirksam</h3><p>Die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus beginnt nicht im Bundestag, sondern am K&#252;chentisch, am Arbeitsplatz, in der Kneipe. Wenn der Onkel beim Familienfest von "Umvolkung" schwadroniert oder der Kollege "die Ausl&#228;nder" f&#252;r alles verantwortlich macht &#8211; dann ist Widerspruch gefragt.</p><p>Das erfordert Mut und manchmal auch dickes Fell. Aber genau diese allt&#228;glichen Auseinandersetzungen sind entscheidend. Jedes Mal, wenn rechtsextreme &#196;u&#223;erungen unwidersprochen bleiben, werden sie ein St&#252;ck normaler.</p><h2>Fazit: Es geht um alles &#8211; um unsere Demokratie</h2><p>Das Verfassungsschutz-Gutachten zur AfD ist kein b&#252;rokratischer Akt, sondern ein Alarmsignal. Es zeigt in erschreckender Klarheit, wie eine Partei mit Sitz im Bundestag systematisch Positionen vertritt, die mit unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung unvereinbar sind.</p><p>Die Belege sind erdr&#252;ckend: Von der systematischen Entmenschlichung von Migranten &#252;ber die Verbreitung gef&#228;hrlicher Verschw&#246;rungstheorien bis hin zu nachweisbaren Verbindungen zu rechtsextremen Organisationen &#8211; die AfD hat sich selbst entlarvt.</p><p>Der Umgang mit dieser Herausforderung erfordert Klarheit und Differenzierung zugleich: Klare Abgrenzung von rechtsextremen Positionen, aber Dialog mit jenen, die aus Protest oder Entt&#228;uschung AfD w&#228;hlen.</p><p>Letztlich liegt es an jedem Einzelnen von uns. Demokratie ist kein Zuschauersport. Sie lebt davon, dass wir f&#252;r sie einstehen &#8211; jeden Tag aufs Neue.</p><p>Und wenn ihr mich fragt: Es wird h&#246;chste Zeit, dass wir aufh&#246;ren, um den hei&#223;en Brei herumzureden. Die AfD ist rechtsextrem. Punkt. Wer das jetzt noch leugnet, hat entweder nicht hingeschaut oder will nicht hinsehen. Und beides k&#246;nnen wir uns nicht mehr leisten.</p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.kraftpakt.de/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Jetzt abonnieren&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="https://www.kraftpakt.de/subscribe?"><span>Jetzt abonnieren</span></a></p><p></p><div><hr></div><p>Quelle: https://www.politico.eu/wp-content/uploads/2025/05/13/Gutachten_BfV_AfD4.pdf</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Die Sprachinquisition von 2027: Wenn Worte zu Waffen werden]]></title><description><![CDATA[Eine kurze Geschichte aus der nahen Zukunft, wenn wir die geplanten rechtlichen und aktuellen Gesellschaftlichen Entwicklungen weiter laufen lassen.]]></description><link>https://www.kraftpakt.de/p/die-sprachinquisition-von-2027-wenn</link><guid isPermaLink="false">https://www.kraftpakt.de/p/die-sprachinquisition-von-2027-wenn</guid><dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator><pubDate>Fri, 25 Apr 2025 05:02:03 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!q6Gu!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa9abbaf2-5df6-4e60-8c25-d3e6c5d13a8b_1426x826.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<h2>Einleitung: Der Wortpolizei-Staat</h2><p>Es ist ein k&#252;hler Aprilmorgen im Jahr 2027, und w&#228;hrend ich diesen Text schreibe, &#252;berlege ich dreimal, ob ich jedes Wort so stehen lassen kann. Seit dem bundesweiten Inkrafttreten des &#8220;Verbalen Harmonisierungsgesetzes&#8221; vor sechs Monaten ist die Angst, falsch verstanden zu werden, zum st&#228;ndigen Begleiter &#246;ffentlicher &#196;u&#223;erungen geworden. Was als wohlmeinender Versuch begann, beleidigender Sprache Einhalt zu gebieten, hat sich zu einem regelrechten &#220;berwachungsapparat entwickelt, der tief in unseren Alltag eingreift.</p><p>Die urspr&#252;nglich gute Absicht &#8211; verletzende und diskriminierende Sprache einzud&#228;mmen &#8211; hat inzwischen eine Eigendynamik entwickelt, bei der selbst gut gemeinte Worte pl&#246;tzlich als anst&#246;&#223;ig gelten k&#246;nnen. Die Frage &#8220;Was darf man heute noch sagen?&#8221; ist l&#228;ngst keine rhetorische mehr, sondern eine, die sich viele Menschen t&#228;glich ernsthaft stellen.</p><h2>Der gro&#223;e Sprachumbau &#8211; wie alles begann</h2><p>Die Debatte um angemessene Sprache ist nicht neu. Schon lange vor 2027 wurde dar&#252;ber diskutiert, wie Sprache inklusiver und respektvoller gestaltet werden kann. Der entscheidende Wendepunkt kam jedoch mit der Bundestagswahl 2023, als die neue Koalition das Thema &#8220;verbale Gewaltpr&#228;vention&#8221; zum Kernpunkt ihres Programms machte.</p><p>Was als Schutz marginalisierter Gruppen gedacht war, hat sich zu einem b&#252;rokratischen Monster entwickelt. Die neu eingerichtete &#8220;Kommission f&#252;r sprachliche Angemessenheit&#8221; ver&#246;ffentlicht monatlich aktualisierte Leitlinien, welche Begriffe als problematisch eingestuft werden. Unternehmen, Institutionen und inzwischen sogar private WhatsApp-Gruppen m&#252;ssen nachweisen, dass sie diese Regeln befolgen &#8211; oder mit Konsequenzen rechnen.</p><h2>Die Wahrheit &#8211; ein gef&#228;hrdetes Kulturgut</h2><p>In meinen Augen ist das Problematischste an der aktuellen Entwicklung nicht, dass wir bestimmte Begriffe vermeiden sollen. Respektvoller Umgang miteinander ist grunds&#228;tzlich zu begr&#252;&#223;en. Nein, das wahre Problem liegt tiefer: Wir verlieren die F&#228;higkeit, unbequeme Wahrheiten auszusprechen.</p><p>Ich kann hierzu ein k&#252;rzlich stattgefundenes Gespr&#228;ch heranziehen: Als ich gegen&#252;ber Freunden erw&#228;hnte, dass es laut Statistiken in bestimmten Bereichen Integrationsprobleme bei Fl&#252;chtlingen gibt, folgte nicht etwa eine sachliche Diskussion, sondern ein Sturm der Entr&#252;stung und der Vorwurf, ich w&#252;rde &#8220;problematische Narrative bedienen&#8221;. Fakten wurden zu Meinungen degradiert, die man haben darf oder eben nicht.</p><p>Die Wahrheit ist zum Verhandlungsgegenstand geworden, w&#228;hrend die L&#252;ge &#8211; solange sie nur in akzeptablem Vokabular daherkommt &#8211; oft unbehelligt bleibt. Das ist nicht nur intellektuell schwer zu ertragen, sondern gef&#228;hrlich f&#252;r unsere Demokratie.</p><h2>Der innere Kampf und die &#228;u&#223;eren Konflikte</h2><p>F&#252;r viele Menschen ist die st&#228;ndige Selbstzensur zu einer mentalen Belastung geworden. &#8220;Ich wei&#223; nicht mehr, wie ich mich ausdr&#252;cken soll.&#8221; Die Angst, falsch verstanden zu werden oder in die &#8220;Sprachfalle&#8221; zu tappen, f&#252;hrt zu einem permanenten inneren Kampf.</p><p>Diese Anspannung entl&#228;dt sich zunehmend in Wut und Frustration. Die j&#252;ngsten Protestkundgebungen gegen das &#8220;Verbale Harmonisierungsgesetz&#8221; in Berlin, Hamburg und M&#252;nchen sind nur die Spitze des Eisbergs. In sozialen Medien und privaten R&#228;umen brodelt es. Die Gesellschaft spaltet sich weiter in jene, die die neuen Sprachregeln als Fortschritt feiern, und jene, die sich bevormundet und in ihrer Ausdrucksfreiheit beschnitten f&#252;hlen.</p><p>Es ist ein schmaler Grat zwischen dem berechtigten Anliegen, verletzende Sprache einzud&#228;mmen, und dem totalit&#228;ren Anspruch, Gedanken zu kontrollieren. In Deutschland mit unserer belasteten Geschichte sollten wir besonders sensibel f&#252;r die Anzeichen sein, wenn der Staat beginnt, den Raum des Sagbaren einzuschr&#228;nken.</p><h2>Freund oder Feind &#8211; die neue Klassifizierung</h2><p>Besonders besorgniserregend finde ich, wie schnell in der Debatte Menschen kategorisiert werden. Ein einziger &#8220;sprachlicher Fehltritt&#8221; kann ausreichen, um jemanden ins gesellschaftliche Abseits zu bef&#246;rdern. Die sozialen Medien haben diese Dynamik auf die Spitze getrieben.</p><p>Der Fall der renommierten Wissenschaftlerin Dr. M&#252;ller, die nach einer unbedachten &#196;u&#223;erung in einem Interview ihre Professur verlor und bis heute keine neue Anstellung gefunden hat, zeigt exemplarisch, wie schnell man vom gesch&#228;tzten Mitglied der Gesellschaft zum Ausgesto&#223;enen werden kann. </p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!q6Gu!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa9abbaf2-5df6-4e60-8c25-d3e6c5d13a8b_1426x826.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" 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class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg role="img" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><title></title><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p><a href="https://diskursmonitor.de/glossar/freund-und-feind-begriffe/">Quelle Abbildung 1</a></p><p>Dieser Mechanismus schafft ein Klima der Angst, in dem kritisches Denken und offener Diskurs erstickt werden. Wenn jeder potenzielle Gespr&#228;chspartner zum Gegner werden kann, der einen bei einem &#8220;Fehler&#8221; denunziert, wird Kommunikation zum Minenfeld.</p><h2>Fazit: Das Recht auf das eigene Wort</h2><p>Ich hoffe, dass wir als Gesellschaft den Mut finden, die Sprachregelungen kritisch zu hinterfragen. Nicht, um zu einem Zustand zur&#252;ckzukehren, in dem verletzende Sprache toleriert wird, sondern um einen neuen Weg zu finden, auf dem Respekt und Freiheit koexistieren k&#246;nnen.</p><p>Wir brauchen eine Debattenkultur, die robust genug ist, um auch unbequeme Wahrheiten zu ertragen, und gleichzeitig einf&#252;hlsam genug, um Verletzungen zu vermeiden, wo es m&#246;glich ist. Daf&#252;r m&#252;ssen wir aufh&#246;ren, Worte zu d&#228;monisieren, und wieder lernen, auf die Menschen hinter den Worten zu h&#246;ren.</p><p>In meinen Augen gibt es kein st&#228;rkeres Zeichen von Respekt als die Bereitschaft, jemandem zuzuh&#246;ren, auch wenn seine Worte uns herausfordern oder sogar verst&#246;ren. Nur so k&#246;nnen wir als Gesellschaft wachsen und einen gemeinsamen Weg in die Zukunft finden.</p><p>Und ja, ich sage das ganz bewusst in einer Zeit, in der jeder Satz unter die Lupe genommen wird. Denn wenn wir uns das Recht auf das eigene Wort nehmen lassen, verlieren wir am Ende auch die F&#228;higkeit, gemeinsam &#252;ber unsere Zukunft zu entscheiden.</p><p></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Meinungsfreiheit in Deutschland 2025]]></title><description><![CDATA[Vom Grundrecht zum politischen Kampfbegriff]]></description><link>https://www.kraftpakt.de/p/meinungsfreiheit-in-deutschland-2025</link><guid isPermaLink="false">https://www.kraftpakt.de/p/meinungsfreiheit-in-deutschland-2025</guid><dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator><pubDate>Fri, 18 Apr 2025 03:02:26 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/312545f6-9d98-42aa-ab0a-b50caea02865_500x500.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>In einer Zeit, in der digitale Debatten zunehmend polarisieren und staatliche Regulierungsversuche an Fahrt aufnehmen, ist die Frage nach den Grenzen der Meinungsfreiheit dr&#228;ngender denn je. Die Corona-Pandemie hat dabei als Katalysator gewirkt und Risse in unserer Gesellschaft verursacht. Was einst als unantastbares Grundrecht galt, wird heute von allen politischen Lagern instrumentalisiert &#8211; sei es f&#252;r mehr staatliche Kontrolle oder als Abwehrschild gegen jegliche Kritik. Dieser Artikel betrachtet die aktuelle Lage der Meinungsfreiheit in Deutschland, ihre Wurzeln, rechtlichen Rahmenbedingungen und die besorgniserregenden Entwicklungen der letzten Jahre.</p><h2>Die verfassungsrechtliche Grundlage der Meinungsfreiheit</h2><p>Unsere Meinungsfreiheit fu&#223;t auf Artikel 5 des Grundgesetzes, der neben der freien Meinungs&#228;u&#223;erung auch die Presse-, Rundfunk- und Informationsfreiheit sowie die Freiheit von Kunst, Wissenschaft, Forschung und Lehre garantiert &#8211; und ausdr&#252;cklich ein Zensurverbot festschreibt. Dieses Grundrecht ist nicht zuf&#228;llig so prominent platziert, sondern geh&#246;rt zum Kern unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Es ist der Sauerstoff, den unser politisches System zum Atmen braucht.</p><p>Der Europ&#228;ische Gerichtshof f&#252;r Menschenrechte (EGMR) hat dies in seiner Rechtsprechung immer wieder betont: "Die in Art. 10 EMRK garantierte Freiheit der Meinungs&#228;u&#223;erung gilt nicht nur f&#252;r Informationen und Ideen, die zustimmend aufgenommen oder als unsch&#228;dlich angesehen werden, sondern auch f&#252;r &#196;u&#223;erungen, die verletzen, schockieren oder beunruhigen."<a class="footnote-anchor" data-component-name="FootnoteAnchorToDOM" id="footnote-anchor-1" href="#footnote-1" target="_self">1</a> Besonders bei politischen &#196;u&#223;erungen oder Fragen des &#246;ffentlichen Interesses l&#228;sst die Konvention nur wenig Raum f&#252;r Einschr&#228;nkungen.</p><p>Gleichzeitig hat das Bundesverfassungsgericht beispielsweise die Strafbarkeit der Glorifizierung des NS-Regimes (&#167; 130 Abs. 4 StGB) f&#252;r verfassungskonform erkl&#228;rt. Die Begr&#252;ndung: "Angesichts des sich allgemeinen Kategorien entziehenden Unrechts und des Schreckens, die die nationalsozialistische Herrschaft &#252;ber Europa und weite Teile der Welt gebracht hat, und der als Gegenentwurf hierzu verstandenen Entstehung der Bundesrepublik Deutschland" sei eine Ausnahme vom Verbot des Sonderrechts f&#252;r meinungsbezogene Gesetze gerechtfertigt<a class="footnote-anchor" data-component-name="FootnoteAnchorToDOM" id="footnote-anchor-2" href="#footnote-2" target="_self">2</a>. Dieses Spannungsverh&#228;ltnis zwischen gr&#246;&#223;tm&#246;glicher Freiheit und notwendigen Grenzen pr&#228;gt unsere Rechtsordnung.</p><h2>Der ver&#228;nderte Meinungskorridor seit der Corona-Pandemie</h2><p>Der "Ausnahmezustand Corona" f&#252;hrte zu einem nie dagewesenen Eingriff in Grundrechte, der das Land in allen Bereichen erfasste. Pl&#246;tzlich wurden Grundrechte wie Versammlungsfreiheit, Freiz&#252;gigkeit, Religionsfreiheit und Berufsfreiheit massiv eingeschr&#228;nkt<a class="footnote-anchor" data-component-name="FootnoteAnchorToDOM" id="footnote-anchor-3" href="#footnote-3" target="_self">3</a>.</p><p>Als die Pandemie Deutschland erreichte, erlebten wir eine rapide Verengung des &#246;ffentlichen Diskurs. Wer die Ma&#223;nahmen kritisierte, wurde schnell als "Corona-Leugner" oder "Covidiot" stigmatisiert. Die differenzierte Debatte, die eine Demokratie auszeichnet, fiel der vermeintlichen Alternativlosigkeit zum Opfer. In der medialen Darstellung war kaum Platz f&#252;r Zwischent&#246;ne &#8211; es ging um Leben und Tod, und da schien jede kritische Nachfrage ein St&#246;rfaktor zu sein.</p><p>Die Medienlandschaft hat in dieser Phase eine zwiesp&#228;ltige Rolle gespielt. Statt kritischer Begleitung staatlichen Handelns dominierten oft Konformismus und vorauseilender Gehorsam. Der &#246;ffentlich-rechtliche Rundfunk, eigentlich zur Ausgewogenheit verpflichtet, geriet in den Verdacht, zum Verlautbarungsorgan der Regierungspolitik zu werden. In meinen Augen ein Armutszeugnis f&#252;r eine Medienlandschaft, die sich als "vierte Gewalt" versteht.</p><p>Was mich pers&#246;nlich dabei am meisten beunruhigt hat: Die traditionellen Verteidiger der Meinungsfreiheit &#8211; liberale und linke Kr&#228;fte &#8211; waren pl&#246;tzlich zu ihren lautst&#228;rksten Kritikern mutiert. Die Parole hie&#223; "Folgt der Wissenschaft!" &#8211; als ob es die eine Wissenschaft g&#228;be und nicht einen Pluralismus wissenschaftlicher Positionen, die im offenen Diskurs um die besten Erkenntnisse ringen.</p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.kraftpakt.de/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Ich publiziere regelm&#228;&#223;ig. Abonniere hier.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div><p></p><h2>Die digitale Dimension der Meinungsfreiheit</h2><p>Der digitale Raum ist zum zentralen Schlachtfeld der Meinungsfreiheit geworden. Hier nehmen die gesellschaftlichen Konflikte eine neue Qualit&#228;t an. Das EU-Projekt SafeNet zur Bek&#228;mpfung von Online-Hassrede gibt Einblick in die Dimensionen: Allein in zwei Monaten des Jahres 2023 wurden 49 F&#228;lle von Hassrede auf verschiedenen Plattformen gemeldet, darunter insbesondere Glorifizierungen des Nationalsozialismus (47%), Hassrede gegen nicht-religi&#246;se Menschen (18%) und gegen Gefl&#252;chtete (14%)<a class="footnote-anchor" data-component-name="FootnoteAnchorToDOM" id="footnote-anchor-4" href="#footnote-4" target="_self">4</a>.</p><p>Die psychologischen Auswirkungen dieser digitalen Hasskampagnen sind erheblich. Studien zeigen, dass Online-Hassrede negative psychologische Auswirkungen wie Angstzust&#228;nde, Depressionen und ein geringes Selbstwertgef&#252;hl bei den Betroffenen verursachen kann. Menschen ziehen sich aus Angst vor Cybermobbing und digitaler Ausgrenzung zur&#252;ck<em>[^4]</em>. Die digitale Kommunikation erweitert einerseits den Raum f&#252;r Meinungs&#228;u&#223;erungen, kann aber andererseits durch Einsch&#252;chterung und Bedrohung zur faktischen Einschr&#228;nkung der Meinungsfreiheit f&#252;hren.</p><p>Im gleichen Atemzug mit der Bek&#228;mpfung von Hass im Netz sind jedoch problematische Regulierungsinstrumente entstanden. Der Digital Services Act der EU und das deutsche Netzwerkdurchsetzungsgesetz schieben die Verantwortung auf private Plattformbetreiber ab, die nun aus Angst vor Bu&#223;geldern lieber zu viel als zu wenig l&#246;schen. Die Folge ist ein privatisiertes Zensurregime, das ohne rechtsstaatliche Kontrolle agiert &#8211; ein Verschiebebahnhof der Verantwortung, bei dem am Ende die freie Meinungs&#228;u&#223;erung auf der Strecke bleibt.</p><h2>Die juristischen Grenzziehungen</h2><p>Wo genau die Grenzen des Sagbaren verlaufen, ist eine zentrale Frage unserer demokratischen Ordnung. Der EGMR hat in seiner Rechtsprechung klargestellt, dass die Grenzen zul&#228;ssiger Kritik gegen&#252;ber einem Politiker weiter sind als bei einer Privatperson<em>[^1]</em>. Ein demokratischer Diskurs lebt davon, dass Amtstr&#228;ger sich scharfer Kritik stellen m&#252;ssen &#8211; auch wenn diese manchmal verletzt oder schockiert.</p><p>Gleichzeitig hat das Bundesverfassungsgericht mit seiner Entscheidung zur Verfassungsm&#228;&#223;igkeit von &#167; 130 Abs. 4 StGB eine "Sonderrechtsf&#228;higkeit" des Grundgesetzes in Bezug auf die NS-Vergangenheit festgestellt<em>[^2]</em>. Dies ist eine wichtige Grenzziehung, die meines Erachtens auch richtig ist &#8211; die Verharmlosung der Nazi-Diktatur kann nicht unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit gesch&#252;tzt werden.</p><p>Was mich jedoch beunruhigt, ist die schleichende Ausweitung solcher Sonderregelungen. Wenn heute jede kontroverse Position als "gef&#228;hrlich f&#252;r die Demokratie" eingestuft werden kann, untergr&#228;bt das langfristig das Vertrauen in den demokratischen Diskurs. Ich sehe mit Sorge, wie dieser Mechanismus zunehmend genutzt wird, um legitime politische Positionen zu delegitimieren &#8211; sei es bei der Migrations-, Klima- oder Identit&#228;tspolitik.</p><h2>Meinungsfreiheit im internationalen Vergleich</h2><p>Deutschland steht mit seinen Herausforderungen nicht allein da. Weltweit beobachten wir diese Tendenzen.</p><p>Besonders besorgniserregend ist jedoch, dass sich hiesige Methoden der Meinungskontrolle immer mehr denen autorit&#228;rer Staaten angleichen. Der chinesische Ansatz der technologiegest&#252;tzten &#220;berwachung und Lenkung des &#246;ffentlichen Diskurses findet in abgemilderter Form Eingang in westliche Regulierungsans&#228;tze. Wenn deutsche Politiker von "Desinformation" sprechen, die bek&#228;mpft werden m&#252;sse, dann ist der Weg zu einer staatlich definierten "Wahrheit" nicht mehr weit.</p><p>Ebenso erschreckend ist, wenn die traditionellen Verteidiger der Meinungsfreiheit &#8211; Journalisten, Intellektuelle und K&#252;nstler &#8211; sich zunehmend selbst als Zensoren bet&#228;tigen. Die Cancel-Culture zeigt, dass die Gefahr f&#252;r die Meinungsfreiheit l&#228;ngst nicht mehr nur vom Staat ausgeht, sondern von gesellschaftlichen Kr&#228;ften, die abweichende Meinungen delegitimieren und ihre Tr&#228;ger sozial &#228;chten.</p><h2>Das Demokratief&#246;rdergesetz: Ein Wolf im Schafspelz?</h2><p>Ein aktuelles Beispiel f&#252;r problematische Entwicklungen ist das 2023 beschlossene Demokratief&#246;rdergesetz. Was zun&#228;chst harmlos klingt &#8211; wer k&#246;nnte schon gegen die F&#246;rderung der Demokratie sein? &#8211; entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als Instrument, um staatlich definierte "demokratische Werte" durchzusetzen. Das Gesetz subventioniert Projekte und Organisationen, die sich gegen "Extremismus" und "Demokratiefeindlichkeit" engagieren.</p><p>Doch wer definiert, was extremistisch oder demokratiefeindlich ist? In der Praxis sind es staatliche Stellen, die damit erheblichen Einfluss auf den &#246;ffentlichen Diskurs nehmen k&#246;nnen. Was als Schutz der Demokratie daherkommt, k&#246;nnte sich als subtile Form der Meinungslenkung entpuppen. Die F&#246;rderung "demokratischer Projekte" klingt gut, ist aber in Wahrheit ein staatlicher Eingriff in die freie Meinungsbildung durch die Hintert&#252;r der Finanzierung.</p><p>Ich sehe darin einen gef&#228;hrlichen Trend zur Verstaatlichung des &#246;ffentlichen Diskurses. Statt auf die Selbstheilungskr&#228;fte der demokratischen Debatte zu vertrauen, greift der Staat zunehmend lenkend ein &#8211; nat&#252;rlich immer mit den besten Absichten, die Demokratie zu sch&#252;tzen. Doch wie hei&#223;t es so sch&#246;n: Der Weg zur H&#246;lle ist mit guten Vors&#228;tzen gepflastert.</p><h2>Zusammenfassung: Meinungsfreiheit in Deutschland 2025</h2><p>Wo stehen wir heute, im Fr&#252;hjahr 2025? Die Meinungsfreiheit in Deutschland befindet sich in einem fragilen Zustand. Formal ist sie durch das Grundgesetz und die europ&#228;ische Menschenrechtskonvention gesch&#252;tzt, faktisch aber durch multiple Faktoren bedroht: staatliche Regulierung, privatisierte Content-Kontrolle durch Plattformen, gesellschaftliche &#196;chtung abweichender Meinungen und eine zunehmende Polarisierung des &#246;ffentlichen Diskurses.</p><p>Die Pandemie hat uns gezeigt, wie schnell der gesellschaftliche Konsens &#252;ber die Grenzen des Sagbaren kippen kann. Was gestern noch legitime Kritik war, kann morgen schon als "gef&#228;hrliche Desinformation" gelten. Diese Entwicklung sollte uns alle beunruhigen &#8211; unabh&#228;ngig vom politischen Standpunkt. Denn die Instrumente der Meinungskontrolle, die heute gegen die "anderen" eingesetzt werden, k&#246;nnen morgen schon gegen die eigene Position gerichtet sein.</p><p>Ich hoffe auf eine Renaissance der Meinungsfreiheit als gemeinschaftliches Projekt. Sie ist keine parteipolitische Frage, sondern das Fundament unserer demokratischen Ordnung. Eine Gesellschaft, die den offenen Diskurs f&#252;rchtet, hat bereits verloren &#8211; auch wenn sie formal noch alle demokratischen Institutionen besitzt.</p><p>Der Preis der Freiheit ist sich gegenseitig ertragen zu k&#246;nnen. Lasst uns gemeinsam wachsam bleiben und f&#252;r einen offenen, respektvollen, aber auch kritischen Diskurses eintreten. Ohne diesen verkommt Demokratie zur leeren H&#252;lle.</p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.kraftpakt.de/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Jetzt abonnieren&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="https://www.kraftpakt.de/subscribe?"><span>Jetzt abonnieren</span></a></p><p></p><div class="footnote" data-component-name="FootnoteToDOM"><a id="footnote-1" href="#footnote-anchor-1" class="footnote-number" contenteditable="false" target="_self">1</a><div class="footnote-content"><p>Vereinbarkeit eines Verbots der Verteilung eines Flugblattes vor einer B&#252;rgermeisterwahl mit der Meinungsfreiheit // T. Kingreen // 2015</p></div></div><div class="footnote" data-component-name="FootnoteToDOM"><a id="footnote-2" href="#footnote-anchor-2" class="footnote-number" contenteditable="false" target="_self">2</a><div class="footnote-content"><p>Das Grundrecht der Meinungsfreiheit im Lichte des "Historikerstreits" // Christoph G&#246;risch // 2011</p></div></div><div class="footnote" data-component-name="FootnoteToDOM"><a id="footnote-3" href="#footnote-anchor-3" class="footnote-number" contenteditable="false" target="_self">3</a><div class="footnote-content"><p>Verfassungsrechtliche Untersuchung &#252;ber Bek&#228;mpfungsmassnahmen gegen COVID 19 Pandemie Deutschlands // O. Shin // 2023</p></div></div><div class="footnote" data-component-name="FootnoteToDOM"><a id="footnote-4" href="#footnote-anchor-4" class="footnote-number" contenteditable="false" target="_self">4</a><div class="footnote-content"><p>Safenet - Bek&#228;mpfung von Online-Hassrede // Chaymaa Zimame // 2024</p></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[MetaCent App ]]></title><description><![CDATA[Pers&#246;nliche Finanzen einfach managen.]]></description><link>https://www.kraftpakt.de/p/metacent-app</link><guid isPermaLink="false">https://www.kraftpakt.de/p/metacent-app</guid><dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator><pubDate>Sat, 15 Mar 2025 05:43:46 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!LPGJ!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fdb780fa9-e15d-4bcf-ad8d-ff0fc6935522_1258x713.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Artikel weicht etwas von meinen &#252;blichen Beitr&#228;gen ab, in denen ich mich interessierende Themen zusammenfasse und aufarbeite. Dennoch ein Herzensprojekt.</p><p>Seit einigen Jahren &#252;berpr&#252;fe ich monatlich meine Bank- und Tradingkonten und sehe mir entsprechende Transaktionen an. Das ist die Grundlage f&#252;r mein monatliches Finanzmanagement. Meinen Kontost&#228;nden stelle ich Budgets gegen&#252;ber. Ich arbeite mit fixen Kategorien, damit im Hintergrund Berechnungen stattfinden k&#246;nnen. </p><p>Die hier vorgestellte Version, ist der erste voll funktionsf&#228;hige App, die meinen monatlichen Workflow abbildet. Viele Dinge fehlen noch, wie z.B. ein monatlicher Verlauf der Kontost&#228;nde und wichtigen Kennzahlen.</p><p>Ein wesentlicher Unterschied zu anderen Personal Finance Apps ist, das wir nicht versuchen jede einzelne Transaktion von einem Konto oder in die App zu &#252;bernehmen, sondern in absoluten Kontost&#228;nden pro Monat denken. Ich kann Transaktionen auch gut auf meinem Konto ablesen und meine Budgets daraus absch&#228;tzen. Es gibt auch <a href="https://www.sparkasse.de/rechner/haushaltsrechner.html">Referenzwerte</a>, die initial verwendet werden k&#246;nnen f&#252;r Budgets. </p><p>Bei Fragen gerne melden.</p><blockquote><h2><strong><a href="https://github.com/Patrick-FL/metacent/releases/download/Release/metacent_win_20250314.zip">DOWNLOAD</a></strong></h2><p>Lade hier die Datei von Github runter. Die Datei sollte auf jedem Windows 10 oder 11 Rechner ausf&#252;hrbar sein. Bei Github findet ihr auch die Entwicklungsdateien, falls ihr das ganze auf Android, Linux, Mac, IOS betreiben wollt. Dazu aber bitte selbst kompilieren. </p></blockquote><p></p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.kraftpakt.de/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Jetzt abonnieren&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="https://www.kraftpakt.de/subscribe?"><span>Jetzt abonnieren</span></a></p><p></p><h2>Anleitung</h2><p>Sachkonto (Guthaben bei der Bank, Tradingkonto oder Budget) anlegen:</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!LPGJ!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fdb780fa9-e15d-4bcf-ad8d-ff0fc6935522_1258x713.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" 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class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg role="img" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><title></title><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p></p><p>Sobald das Sachkonto angelegt ist, kann ich in der Monats&#252;bersicht die Kontost&#228;nde pflegen.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!fiwU!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F82b9d3d9-e3eb-4c36-868c-d23e132d76c3_1269x719.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" 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class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg role="img" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><title></title><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p>Unter den Kontost&#228;nden finde ich die Budgets f&#252;r die jeweiligen Kategorien. Ich versuche die Cash Flow Balance immer auf 0 zu bekommen, in dem ich jedem EUR auf meinem Konto ein Budget zuweise. Budgets sind damit etwas essentielles in diesem Prozess. Jedes Sparvorhaben hat ein eigenes Konto, welches als Budget klassifiziert ist. </p><p>Die n&#228;chsten Schritte f&#252;r die App sind grafische &#220;bersichten, Monatsverl&#228;ufe.</p><p>Ich hoffe es ist f&#252;r den ein- oder anderen n&#252;tzlich.</p><p></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Krieg kennt keine Moral]]></title><description><![CDATA[Krieg kennt keine Moral.]]></description><link>https://www.kraftpakt.de/p/krieg-kennt-keine-moral</link><guid isPermaLink="false">https://www.kraftpakt.de/p/krieg-kennt-keine-moral</guid><dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator><pubDate>Wed, 12 Feb 2025 16:05:26 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!zdID!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F26e591ee-9493-4972-ad02-1451d2cecb1a_500x500.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!zdID!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F26e591ee-9493-4972-ad02-1451d2cecb1a_500x500.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!zdID!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F26e591ee-9493-4972-ad02-1451d2cecb1a_500x500.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!zdID!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F26e591ee-9493-4972-ad02-1451d2cecb1a_500x500.png 848w, 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stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><title></title><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p></p><p>Krieg kennt keine Moral. Moral ist nur etwas, was uns von den Medien hingeworfen wird, um uns f&#252;r eine aktuelle strategische Ausrichtung zu instrumentalisieren. Krieg hat einfache, aus Staaten begr&#252;ndete Ziele. Wir haben die freie Wahl und auch den Einfluss als Zivilbev&#246;lkerung, Kriege zu vermeiden, in diese einzusteigen oder diese zu beenden. Unsere eigene Kraft, Kriege zu beenden, ist in diesen Zeiten wichtiger denn je.</p><p>Im Folgenden werde ich Dir wesentliche Kriegsursachen vorstellen, wie staatliche Akteure damit umgehen k&#246;nnen und was unsere Rolle als Zivilbev&#246;lkerung dabei ist.</p><h2><strong>Konfliktursachen</strong></h2><p>In einer umfangreichen wissenschaftlichen Untersuchung von Konflikten "National and International Conflict" (2000) von Pfetsch und Rohloff werden die Ursachen f&#252;r Konflikte aufgezeigt. Internationale Konflikte haben oft weniger komplexe Ursachen, als angenommen. Viele lassen sich auf die folgenden Faktoren reduzieren:</p><ul><li><p>Grenzstreitigkeiten aufgrund ungekl&#228;rter Gebietsanspr&#252;che (h&#228;ufigste Ursache)</p></li><li><p>Wirtschaftliche und ressourcenbezogene Interessen (hierzu z&#228;hlen auch klimabedingte Folgen)</p></li><li><p>Ideologische und machtpolitische Differenzen</p></li><li><p>Identit&#228;tsdifferenzen zwischen sozialen Gruppen</p></li><li><p>Rivalit&#228;ten zwischen Staaten, insbesondere wenn diese um die Vormacht streben</p></li><li><p>Unterschiedliche Auslegung der Geschichte </p></li><li><p>Ballung unterschiedlicher ethnischer Gruppen innerhalb desselben Staates, die durch externe Machtverh&#228;ltnisse in einen Staat gezwungen wurden (Bsp. Israel-Pal&#228;stina)</p></li><li><p>Internationale Vertr&#228;ge unter einseitigen Bedingungen. Diese wurden von einer der Konfliktparteien nie nachhaltig in der Gesellschaft anerkannt.</p></li></ul><p>Konflikte / Kriege versch&#228;rfen sich bei r&#228;umlicher N&#228;he, insbesondere durch den Zugang zu strategisch und wirtschaftlich bedeutsamen Gebieten. </p><p>Allein die Annahme eines Krieges, das zunehmende Wettr&#252;sten, Versch&#228;rfen der Rhetorik und steigende Misstrauen steigern schon die Kriegswahrscheinlichkeit. Die Instrumentalisierung der Zivilbev&#246;lkerung in diesem Zusammenhang ist von erheblicher Bedeutung zur Kriegsvorbereitung. Ohne deren Mitwirkung kann kein Krieg ausgetragen und langfristig versorgt werden.</p><p>Die unzureichende Adressierung als berechtigt empfundener Interessen und ein fortlaufendes Provozieren durch au&#223;erstaatliche Eingriffe erh&#246;hen ebenso die Kriegswahrscheinlichkeit.</p><p>Ob h&#228;ufig Kriege entstehen oder aufgel&#246;st werden, h&#228;ngt weniger von einzelnen Staaten ab, sondern von grunds&#228;tzlichen Streitfragen in Regionen, die noch nicht abschlie&#223;end gel&#246;st sind.</p><p>In den vergangenen Jahren gab es nicht die eine Milit&#228;rmacht, die sich solcherlei Konflikten hingegeben / verursacht hat, sondern viele, in unterschiedlichem Ma&#223;e. Bedauerlich ist die wachsende Steigerung der Anzahl der internationalen Konflikte.</p><p>Wenn wir uns die deutschen Medien zu Beginn des Jahres 2025 anschauen, dann sehe ich leider eine zunehmende Versch&#228;rfung der Rhetorik und des Misstrauens. Wenn man die Argumentationskette bis zum Ende denkt, dann kann es einem so vorkommen, als ob wir zunehmend auf einen Krieg vorbereitet werden. Die Art und Weise, wie sich deutsche Parteien momentan mit der Erh&#246;hungen des R&#252;stungsetats &#252;berbieten und die Aufr&#252;stungsfantasien der US-Regierung, lassen tief in eine langfristige interessengesteuerte &#220;berlegung blicken. Oder f&#252;r uns wird dann ein moralisches Argument aus dem Keller gezogen.</p><h2><strong>Beendigung von Konflikten</strong></h2><p>Ich wei&#223; nicht, wie es Dir geht, aber ich bin generell daf&#252;r, dass Konflikte langfristig beigelegt werden. Damit wir zu diesem Punkt kommen, muss es ein von beiden Seiten nachhaltig getragenes Friedensabkommen geben. Dazu ist der Wille von allen Beteiligten erforderlich und muss intern auch auf gro&#223;es Verst&#228;ndnis sto&#223;en. Das hei&#223;t die eigene Bev&#246;lkerung und die zivilgesellschaftlichen Institutionen m&#252;ssen mit starker Mehrheit von den Friedensbedingungen &#252;berzeugt sein.</p><p>Rufen wir uns noch einmal die Konfliktursachen in Erinnerung, so erkennen wir schnell das eine zunehmende Eskalation einer oder mehrerer dieser Ursachen zunehmend in Frage stellt. Das Ungerechtigkeitsempfinden der Bev&#246;lkerung nimmt zu, Fronten verh&#228;rten sich.</p><p>Wer nicht auf die L&#246;sung des Krieges mit Verhandlungen aus ist, also f&#252;r den Sieg der einen oder anderen Partei ist, der wird dann wohl zur Clausewitzschen Logik greifen m&#252;ssen und eine vollst&#228;ndige Vernichtung des Kampfwillens des Feindes fordern. Dies erfordert nicht selten kaltbl&#252;tigen Massenmord und f&#252;hrt letztlich zum eigenen Tod, wie Clausewitz in seinem Buch "Vom Kriege" eindrucksvoll demonstriert hat. Er konnte das Buch nie fertig schreiben, weil er an der Front starb. Was Krieg bedeutet, ist also letztlich nicht die Fortsetzung von Politik mit anderen Mitteln, sondern ein anhaltender Vernichtungswille des Gegen&#252;bers aufgrund einer nicht hinnehmbaren Situation.</p><p>Wer auf eine L&#246;sung des Konfliktes aus ist, der wird durch eine Verl&#228;ngerung des Krieges nur noch h&#246;here Kosten und Aufw&#228;nde haben, damit eine Befriedung der Zivilgesellschaft m&#246;glich wird. Andernfalls erh&#228;lt man nur einen tempor&#228;ren Frieden. Erste Schritte, die eine friedliche Beilegung von Konflikten einleiten k&#246;nnen, sind:</p><ul><li><p>Der Milit&#228;rische Eins&#228;tze von Drittm&#228;chten zur Bildung von Pufferzonen</p></li><li><p>Untersuchungs- und Vermittlungskommissionen</p></li></ul><p>Das ist aber nur denkbar, wenn Territorialanspr&#252;che, Machtfragen oder Minderheitenrechte von beiden Seiten auf konsensf&#228;hige L&#246;sungen abzielen.</p><h2><strong>Krieg in der Ukraine</strong></h2><p>Betrachten wir den Ukraine-Krieg, im Jahr 2025, im Lichte der oben genannten Studien und B&#252;cher, so kommt einem die moralische Verpflichtung, sich auf die eine oder andere Seite im Ukraine-Krieg zu stellen, irritierend vor. Es ist historisch keine &#252;bliche Konfliktursache und tr&#228;gt auch in keiner Weise zur L&#246;sung des Konflikts bei.</p><p>Damit wir hier aber zu einer L&#246;sung des Krieges kommen, m&#252;ssen Angebote gemacht werden, die Russland und die Ukraine zufriedenstellen. Eine Abkehr von der vollst&#228;ndigen territorialen Integrit&#228;t ist hier wohl der Schl&#252;ssel. Nur dadurch sehe ich f&#252;r die Menschen des Landes die M&#246;glichkeit, sich aus ihrer geschichtlichen Zugeh&#246;rigkeit zu Russland zu l&#246;sen, ohne in einen vollst&#228;ndigen Vernichtungskrieg einzuwilligen.</p><p>Russlands Forderungen waren nach 2014 wesentlich geringer, als es diese heute sind. Die Forderungen der Ukraine waren stets alles oder nichts. Alles oder nichts hei&#223;t aber, der Clausewitzschen Logik zu folgen, und diese f&#252;hrt zum Tod. Konstruktive Alternativen zu einem fortw&#228;hrenden Sterben waren die folgenden:</p><ul><li><p><strong>Assoziierungsmodell</strong>: Formale Anerkennung der Krim als russisch bei ukrainischer Souver&#228;nit&#228;t &#252;ber Donbas (analog Hongkong-Prinzip)</p></li><li><p><strong>Neutralit&#228;tsstatus</strong>: Ukraine als blockfreier Pufferstaat mit EU-Wirtschaftskooperation ohne NATO-Mitgliedschaft</p></li><li><p><strong>Kondominium</strong>: Gemeinsame Verwaltung strategischer Gebiete (z.B. Asowschen Meer) durch internationale Organisationen</p></li></ul><p>In wie fern wir noch ann&#228;hernd an diese Situation heran kommen, so dass beide Gesellschaften befriedet sind, h&#228;ngt auch davon ab, wie lange wir noch das Sterben verl&#228;ngern wollen. Ich frage mich, wie viele Menschen noch sterben m&#252;ssen, bis unsere moralische Verpflichtung den Gestorbenen und deren Familien gilt? Und das nicht nur auf ukrainischer Seite, sondern auch auf russischer Seite<a class="footnote-anchor" data-component-name="FootnoteAnchorToDOM" id="footnote-anchor-1" href="#footnote-1" target="_self">1</a>.</p><h2><strong>Pers&#246;nliche Verpflichtung</strong></h2><p>Eingangs habe ich auch die Verantwortung der Zivilbev&#246;lkerung bem&#252;ht. Ich spreche mit vielen Menschen &#252;ber ernste politische Themen und habe durch diese Gespr&#228;che von vielen Friedensaktivisten die Verwunderung wahrgenommen, das sich so wenige aktiv an Demonstrationen oder Aktionen gegen eine weitere Versch&#228;rfung des Krieges beteiligen. Sie fragen sich, was ist los? Diese Frage m&#246;chte ich an dieser Stelle weitergeben: Was ist los?</p><h2><strong>Quellen</strong></h2><ul><li><p>Chickerung und weitere - A World at Total War (2005)</p></li><li><p>Gantzel - Die Kriege nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 bis 1992: Daten und Tendenzen (1997)</p></li><li><p>Minsk Agreement (2014)</p></li><li><p>Moghaddam und weitere - Global Conflict Resolution Through Positioning Analysis (2008)</p></li><li><p>Pfetsch, Rohloff - National and International Conflict (2000)</p></li><li><p>https://www.bpb.de/themen/kriege-konflikte/dossier-kriege-konflikte/54569/gewaltsame-konflikte-und-kriege-aktuelle-situation-und-trends/</p></li></ul><div class="footnote" data-component-name="FootnoteToDOM"><a id="footnote-1" href="#footnote-anchor-1" class="footnote-number" contenteditable="false" target="_self">1</a><div class="footnote-content"><p>Dieser <a href="https://www.gettyimages.de/fotos/kriegsverletzungen">Link</a> f&#252;hrt zu nicht jugendfreien Bildern von Kriegsverletzten. Vielleicht hilft dies bei der Vorstellung, der wahren Bedeutung von dem was wir Waffenlieferung nennen.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Politik mit dem BSW, Lehren aus Thüringen, Sachsen und Brandenburg]]></title><description><![CDATA[Wie sich Politik mit der Partei BSW auf Bundesebene gestalten k&#246;nnte, k&#246;nnen wir aus den ersten Erfahrungen der drei Landesverb&#228;nde Th&#252;ringen, Sachsen und Brandenburg ableiten?]]></description><link>https://www.kraftpakt.de/p/politik-mit-dem-bsw-lehren-aus-thuringen</link><guid isPermaLink="false">https://www.kraftpakt.de/p/politik-mit-dem-bsw-lehren-aus-thuringen</guid><dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator><pubDate>Sat, 18 Jan 2025 05:08:49 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/31291505-544a-4c24-ad76-804321234eac_600x200.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!jtuw!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F83f4fea9-4771-49df-afa8-e2f1d5ba78c3_600x200.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!jtuw!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F83f4fea9-4771-49df-afa8-e2f1d5ba78c3_600x200.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!jtuw!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F83f4fea9-4771-49df-afa8-e2f1d5ba78c3_600x200.png 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!jtuw!,w_1272,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F83f4fea9-4771-49df-afa8-e2f1d5ba78c3_600x200.png 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!jtuw!,w_1456,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F83f4fea9-4771-49df-afa8-e2f1d5ba78c3_600x200.png 1456w" sizes="100vw"><img src="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!jtuw!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F83f4fea9-4771-49df-afa8-e2f1d5ba78c3_600x200.png" width="698" height="232.66666666666666" data-attrs="{&quot;src&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/83f4fea9-4771-49df-afa8-e2f1d5ba78c3_600x200.png&quot;,&quot;srcNoWatermark&quot;:null,&quot;fullscreen&quot;:null,&quot;imageSize&quot;:null,&quot;height&quot;:200,&quot;width&quot;:600,&quot;resizeWidth&quot;:698,&quot;bytes&quot;:47571,&quot;alt&quot;:null,&quot;title&quot;:null,&quot;type&quot;:&quot;image/png&quot;,&quot;href&quot;:null,&quot;belowTheFold&quot;:false,&quot;topImage&quot;:true,&quot;internalRedirect&quot;:null,&quot;isProcessing&quot;:false,&quot;align&quot;:null,&quot;offset&quot;:false}" class="sizing-normal" alt="" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!jtuw!,w_424,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F83f4fea9-4771-49df-afa8-e2f1d5ba78c3_600x200.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!jtuw!,w_848,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F83f4fea9-4771-49df-afa8-e2f1d5ba78c3_600x200.png 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!jtuw!,w_1272,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F83f4fea9-4771-49df-afa8-e2f1d5ba78c3_600x200.png 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!jtuw!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F83f4fea9-4771-49df-afa8-e2f1d5ba78c3_600x200.png 1456w" sizes="100vw" fetchpriority="high"></picture><div></div></div></a></figure></div><p>Das B&#252;ndnis Sahra Wagenknecht (BSW) ist eine junge Partei, die f&#252;r einiges an Aufsehen in der Parteienlandschaft sorgt. Viele sind sich noch nicht im Klaren, was die Parteiziele sind oder nach welchem Programm diese vorgehen<a class="footnote-anchor" data-component-name="FootnoteAnchorToDOM" id="footnote-anchor-1" href="#footnote-1" target="_self">1</a>.</p><p>Wer will auch schon ein Parteiprogramm lesen und selbst wenn wir das lesen, sagen kann man ja viel, aber wie die Partei sich praktisch im Politikbetrieb verhalten wird, wissen dadurch noch lange nicht.  </p><p>Hier k&#246;nnen uns beim BSW die Erfahrungen aus drei Landesverb&#228;nden weiterhelfen<a class="footnote-anchor" data-component-name="FootnoteAnchorToDOM" id="footnote-anchor-2" href="#footnote-2" target="_self">2</a>. Diese Analyse ist nat&#252;rlich mit Vorsicht zu genie&#223;en, da nat&#252;rlich jeweils unterschiedliche Personen in den Landesverb&#228;nden am Werk sind. Nach dem was ich bisher verfolgen konnte, lassen sich jedoch ein paar typische Verhaltensweisen ableiten.</p><p>Im Folgenden gehe ich zun&#228;chst darauf ein, wie die drei Landesverb&#228;nde in der &#214;ffentlichkeit gewirkt haben, um dann abschlie&#223;end &#252;bergreifende Muster und Unterschiede zusammen zu fassen.</p><h2>BSW Th&#252;ringen</h2><p>Wie keine andere Pers&#246;nlichkeit, so hatte Katja Wolf<a class="footnote-anchor" data-component-name="FootnoteAnchorToDOM" id="footnote-anchor-3" href="#footnote-3" target="_self">3</a> hier das Bild des BSW ma&#223;geblich gepr&#228;gt. Leider nicht so wie wir uns das gerne erhofft h&#228;tten. Sie f&#252;hrte die Koalitionsverhandlungen mit der CDU und SPD. Dabei war sie zu so vielen Kompromissen bereit, dass es schnell die Runde machte, das hier ein Koalitionsvertrag zu Stande kommen sollte, der im Wiederspruch zu den Versprechen des BSW stehe. Es deutete sich eine &#8220;weiter so&#8221; Koalition an. Genau das, wogegen das BSW angetreten war. Dies f&#252;hrte dazu, dass die Bundespartei des BSW mit Sarah Wagenknecht sich einmischte und auf die Beharrung ihrer Grunds&#228;tze der Partei bestand<a class="footnote-anchor" data-component-name="FootnoteAnchorToDOM" id="footnote-anchor-4" href="#footnote-4" target="_self">4</a>.</p><p>Nach einem kurzen &#246;ffentlichen Schlagabtausch und dem zunehmenden Druck auf Bundeseben, konnte das BSW wesentliche &#196;nderungen im Koalitionsvertrag durchsetzen. Ein klares Bekenntnis zu Diplomatie und Frieden und die Positionierung zu Innen- wie auch Au&#223;enpolitischen Themen wurde st&#228;rker auf Kurs der BSW-Kernpunkte gebracht<a class="footnote-anchor" data-component-name="FootnoteAnchorToDOM" id="footnote-anchor-5" href="#footnote-5" target="_self">5</a>. Auch wenn die Formulierungen teilweise etwas schwammig wurden.</p><p>Auf der einen Seite waren viele Menschen Dankbar, um den Willen von Katja Wolf eine Regierung eines <a href="https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=VG%20Meiningen&amp;Datum=26.09.2019&amp;Aktenzeichen=2%20E%201194%2F19">faschistischen Landesministers H&#246;cke</a> zu verhindern, auf der anderen Seite, wurde ihre zu starke Kompromissbereitschaft kritisiert. Pragmatismus ja, aber dabei sollte man seine Grundwerte nicht verkaufen<a class="footnote-anchor" data-component-name="FootnoteAnchorToDOM" id="footnote-anchor-6" href="#footnote-6" target="_self">6</a>.</p><h3>Was k&#246;nnen wir aus Th&#252;ringen lernen?</h3><p>Im BSW gibt es neben Sarah Wagenknecht auch andere K&#246;pfe, mit anderen Meinungen. Diese k&#246;nnen sich auch durchsetzen, was f&#252;r eine gesunde Vielfalt in der Partei Spricht. </p><p>Die klare Friedenspolitische Ausrichtung wird auch bei Koalitionsverhandlungen mit der CDU oder der SPD nicht geopfert. Auch das B&#252;ndnis in Th&#252;ringen ist hier letztlich stark geblieben und konnte erste Impulse setzen f&#252;r die Bundespolitik. Ebenso ist das B&#252;ndnis Sarah Wagenknecht auch zu Fragen der Bildung, Gesundheit und Wirtschaftspolitik aussagef&#228;hig<a class="footnote-anchor" data-component-name="FootnoteAnchorToDOM" id="footnote-anchor-7" href="#footnote-7" target="_self">7</a>. Hier liegt der Fokus auf der Breite der Bev&#246;lkerung, die von den politischen Ma&#223;nahmen des BSW profitieren wird. </p><h2>BSW Sachsen</h2><p>Die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, SPD und dem B&#252;ndnis Sahra Wagenknecht (BSW) in Sachsen gestalteten sich schwierig und f&#252;hrten letztendlich zum <a href="https://www.l-iz.de/politik/sachsen/2024/11/kommentar-zum-ende-der-sondierungsgespraeche-bsw-will-in-sachsen-nicht-mitregieren-608111">Abbruch der Gespr&#228;che</a>. </p><p>Das klare Bekenntnis zur Friedenspolitik und dem Protest zur Stationierung von US-Raketen in Deutschland, konnte nicht als Forderung in einem Koalitionsvertrag unter gebracht werden.</p><p>F&#252;r weiteres Aufsehen in der &#214;ffentlichkeit sorgte das BSW, als es einem Antrag der AfD zur Einsetzung eines <a href="https://www.landtag.sachsen.de/de/aktuelles/plenarsitzungen/sondersitzung-am-25-oktober-2024-30387.cshtml">Corona Untersuchungsausschuss</a> zustimmte. Wenn Die AfD, Kernforderungen des BSW, in Antr&#228;gen eingibt, warum sollte das BSW dann nicht zustimmen? Alles andere w&#228;re doch Schalentiere an der eigenen W&#228;hlerschaft. Leider ist dies im derzeitigen Politikbetrieb gang und gebe<a class="footnote-anchor" data-component-name="FootnoteAnchorToDOM" id="footnote-anchor-8" href="#footnote-8" target="_self">8</a>. Nicht aber beim BSW und das sorgte bei den anderen Parteien f&#252;r <a href="https://www.tagesspiegel.de/politik/streit-uber-corona-untersuchungsausschuss-bsw-stimmt-in-sachsen-fur-afd-antrag--spd-unterbricht-koalitionssondierungen-12597140.html">Protest</a>.</p><h3>Was k&#246;nnen wir aus Sachsen lernen?</h3><p>Die Vorgehensweise der Landesvorsitzenden Prof. Dr. J&#246;rg Scheibe und ihrer Fraktion war damit konsistent mit den Kernwerten des BSW, auch wenn dies bedeutet in die Opposition zu gehen. Hier sah man deutlich eine weitere Charakteristik des BSW, klare Positionen zu vertreten und im Zweifel auch auf eine Regierungsbeteiligung zu verzichten.</p><h2>BSW Brandenburg</h2><p>Robert Crumbach, als BSW-Landesvorsitzender hat die <a href="https://www.rbb24.de/politik/wahl/Landtagswahl/2024/koalitionsverhandlungen-spd-bsw-brandenburg-start.html">Verhandlungen</a> dort mit der SPD gef&#252;hrt. Er berichtete insbesondere von strittigen Punkten im Bereich Bildung, Gesundheit und Innenpolitik.</p><p>Hingegen war die SPD in Brandenburg von vornherein zu einem klaren Bekenntnis zum Frieden bereit. Es gab von beiden Seiten vertretbare Zugest&#228;ndnisse, aber die SPD unter Woidke <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/article253648650/Presseschau-Brandenburg-Wahl-Woidke-behandelt-Scholz-wie-Kryptonit.html">distanzierte sich</a> auch von vornherein auch von der eigenen Bundespartei.</p><h3>Was k&#246;nnen wir aus Brandenburg lernen?</h3><p>Der BSW-Landesverband ist f&#252;r die Kernwerte der Partei eingestanden und in Verhandlungen best&#228;tigt. Man war an vertretbaren Stellen zu Zugest&#228;ndnissen bereit und hat sich damit konstruktiv am Regierungsbildungsprozess beteiligt. </p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.kraftpakt.de/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Danke f&#252;rs Lesen von Kraftpakt! Abonnieren Sie kostenlos, um neue Posts zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&#252;tzen.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div><h2>Zusammenfassende Lehren aus den drei Landtagswahlen</h2><p>Anhand der drei Landtagswahlen kann man gut erkennen, dass das B&#252;ndnis Sarah Wagenknecht sich durchaus an Koalitionsverhandlungen zur Regierungsbildung beteiligt. Der Wille zur aktiven Gestaltung der Politik ist vorhanden. Aber und das ist entscheidend, nicht um jeden Preis. </p><p>Auch Katja Wolf (BSW-Landesvorsitzende Th&#252;ringen) musste sich dies am Bundesparteitag am 12.01.2025 in Bonn <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Y2ShKWNYakY">eingestehen</a>. Nach Ihrer Rede wurde sie von Christian Leye (BSW Generalsekret&#228;r) in die Arme genommen.</p><p>Das BSW ist eine junge Partei, die sich im Gegensatz zu vielen anderen Neugr&#252;ndungen durch eine klare Positionierung auszeichnet<a class="footnote-anchor" data-component-name="FootnoteAnchorToDOM" id="footnote-anchor-9" href="#footnote-9" target="_self">9</a>. Diese wird konsequent auf Bundes- und Landesebene abgestimmt, um den W&#228;hlern wieder die M&#246;glichkeit zu geben, neues Vertrauen in die durch die Politik der vergangenen Jahre besch&#228;digten Institutionen aufzubauen.</p><p>Wer sich f&#252;r die Kernwerte interessiert, wird hier f&#252;ndig: <br>https://bsw-vg.de/bundestagswahl2025/</p><div class="footnote" data-component-name="FootnoteToDOM"><a id="footnote-1" href="#footnote-anchor-1" class="footnote-number" contenteditable="false" target="_self">1</a><div class="footnote-content"><p>Zur Bundestagswahl 2025 gibt es zum Zeitpunkt der Ver&#246;ffentlichung eine <a href="https://bsw-vg.de/bundestagswahl2025/">Kurzfassung des Wahlprogramms</a>. Auf dieser Seite finden Sie sp&#228;ter auch das vollst&#228;ndige BSW Wahlprogramm. </p></div></div><div class="footnote" data-component-name="FootnoteToDOM"><a id="footnote-2" href="#footnote-anchor-2" class="footnote-number" contenteditable="false" target="_self">2</a><div class="footnote-content"><p>Weil die europ&#228;ische Union etwas anders funktioniert, wird diese hier ausgeblendet. Wenn Dich interessiert, was das BSW auf europ&#228;ischer Ebene macht, empfehle ich Dir den YouTube Kanal von <a href="https://www.youtube.com/@fabiodemasi5187">Fabio De Masi</a>.</p></div></div><div class="footnote" data-component-name="FootnoteToDOM"><a id="footnote-3" href="#footnote-anchor-3" class="footnote-number" contenteditable="false" target="_self">3</a><div class="footnote-content"><p><a href="https://www.rnd.de/politik/katja-wolf-bsw-spitzenkandidatin-im-schnellcheck-zur-landtagswahl-thueringen-2024-CGLY44DPGZBY5KYPMA76FOYUFM.html">RND</a> zur Person Katja Wolf.</p></div></div><div class="footnote" data-component-name="FootnoteToDOM"><a id="footnote-4" href="#footnote-anchor-4" class="footnote-number" contenteditable="false" target="_self">4</a><div class="footnote-content"><p>Feststellung des offenen Machtkampfes bei <a href="https://www.thueringen24.de/thueringen/article300414768/thueringen-wahlen-news-bsw-katja-wolf-sahra-wagenknecht-unangenehm-buendnis.html">Th&#252;ringen24</a>. Auch Jessica Tatti und Ralph Suikat haben sich in einem Beitrag <a href="https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_100519878/bsw-suikat-und-tatti-beklagen-thueringen-kompomiss-mit-cdu-und-spd.html">bei T-Online</a> schlagkr&#228;ftig &#246;ffentlich eingemischt.</p></div></div><div class="footnote" data-component-name="FootnoteToDOM"><a id="footnote-5" href="#footnote-anchor-5" class="footnote-number" contenteditable="false" target="_self">5</a><div class="footnote-content"><p>Link zum <a href="https://www.cdu-thueringen.de/aktuelles/2024/cdu-bsw-spd-regierungsvertrag">Koalitionsvertrag</a>. Auch wenn die Positionen nun st&#228;rker ausgepr&#228;gt sind, so sind diese noch immer etwas zu schwammig f&#252;r meinen Geschmack formuliert. Sie k&#246;nnten sch&#228;rfer sein. Ich vermute das angesichts der Situation hier</p></div></div><div class="footnote" data-component-name="FootnoteToDOM"><a id="footnote-6" href="#footnote-anchor-6" class="footnote-number" contenteditable="false" target="_self">6</a><div class="footnote-content"><p>Um seine Grundwerte nicht bei der erstbesten Gelegenheit zu Verraten, braucht man diese nat&#252;rlich zun&#228;chst. Gerade auf der Ebene von Katja Wolf, sollten diese aber sowas von mit den Kernwerten der Bundespartei &#252;bereinstimmen.</p></div></div><div class="footnote" data-component-name="FootnoteToDOM"><a id="footnote-7" href="#footnote-anchor-7" class="footnote-number" contenteditable="false" target="_self">7</a><div class="footnote-content"><p>Siehe (1).</p></div></div><div class="footnote" data-component-name="FootnoteToDOM"><a id="footnote-8" href="#footnote-anchor-8" class="footnote-number" contenteditable="false" target="_self">8</a><div class="footnote-content"><p>Ein k&#252;rzliches Beispiel hierf&#252;r ist die Verfahrensweise zum Mindestlohn. W&#228;hrend das BSW bereits in der vergangenen Legislaturperiode einen <a href="https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2024/kw17-de-mindestlohn-999786">Antrag zur Erh&#246;hung</a> des Mindestlohns eingebracht hat, dies aber von der SPD Mehrheitlich abgelehnt wurde, haben diese nun selbst eine gleichlautende Erh&#246;hung in ihrem Wahlprogramm verfasst. In dem <a href="https://www.businessinsider.de/politik/mindestlohn-die-positionen-der-parteien-im-ueberblick-vor-der-bundestagswahl/">hier verlinkten</a> Artikel finden Sie die aktuellen Positionen zum Mindestlohn der verschiedenen Parteien gut zusammen gefasst. </p></div></div><div class="footnote" data-component-name="FootnoteToDOM"><a id="footnote-9" href="#footnote-anchor-9" class="footnote-number" contenteditable="false" target="_self">9</a><div class="footnote-content"><p>Sahra Wagenknecht hat sich in der Vergangenheit als &#8220;Stimme der Vernunft&#8221; im Bundestag, in Talkshows und durch ihre starke Social Media Pr&#228;senz ausgezeichnet.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded></item></channel></rss>